Dietikon

Über 100 Personen im Einsatz: So zählt das Dietiker Wahlbüro

Der Wahlsonntag bedeutete viel Aufwand für die Gemeinden. Allein im Dietiker Stadthaus waren über 100 Personen im Einsatz. Unsere Bildergalerie zeigt einen Einblick in ihre wertvolle Arbeit.

Gemeinderatssaal in Dietikon, 9 Uhr: Stadtpräsident Roger Bachmann (SVP) und der stellvertretende Stadtschreiber Arno Graf ergreifen das Wort, der Wahlsonntag beginnt. Zuerst gibt es einige Hinweise. Zum Beispiel was mit Wahlzetteln passieren muss, die mehr als die 35 erlaubten Kandidierenden enthalten: Die Stimmen, die zu viel sind, werden von unten her gestrichen, allerdings dürfen keine handgeschriebenen Stimmen gestrichen werden. So soll der Wählerwille möglichst gut abgebildet werden, obwohl der Wahlzettel zu viele Stimmen enthält.

Verteilt auf die vier grossen Tischgruppen sitzen rund 50 Personen im Dietiker Gemeinderatssaal. Nach der Einführung von Bachmann und Graf beginnen sie die Stimmzettel zu sortieren, zu bereinigen und zu stempeln. Wahlzettel, so weit das Auge reicht. Auch einige Gemeinderats- und Schulpflegemitglieder sind mit dabei.

Weitere 50 Personen sind auf andere Räume im Stadthaus verteilt, zum Beispiel in Büros. Total arbeiten rund 100 Personen im Dietiker Stadthaus daran, den Wählerwillen korrekt wiederzugeben. Während manchen Gemeinden viel daran liegt, möglichst schnell fertig zu sein, sagt der Dietiker Stadtpräsident den Helfern im Gemeinderatssaal, dass die Geschwindigkeit nicht das wichtigste ist: «Das Wichtigste ist, dass wir sauber arbeiten.»

Und sauber gearbeitet wird alleweil: Einen Stock tiefer öffnet der Gemeinderatsvizepräsident Gabriele Olivieri (CVP) um Punkt 10 Uhr die Urne für die Wähler, die noch persönlich im Stadthaus vorbeikommen, um ihre Wahlzettel einzuwerfen. Sie werden diesen Sonntag sogar belohnt: Alle, die die Urnenwahl vor Ort benutzten, erhalten einen Gutschein für einen Kaffee, einzulösen bei der Sichlete, die nur einen Steinwurf entfernt beim Zentralschulhaus stattfindet.

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