Auenpark
Trotz Verzug: Auenpark wird rechtzeitig fertig

Wegen erhöhter Wasserstände und Schlechtwetterperioden sind die Bauarbeiten am Limmat-Auenpark Werdhölzli rund vier Wochen im Rückstand. Dennoch soll der Auenpark termingerecht der Bevölkerung übergeben werden - mit einem Einweihungsfest.

Sandro Zimmerli
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Die erste Etappe ist fertig.

Die erste Etappe ist fertig.

Limmattaler Zeitung

Ziel des Auenparks ist es, einerseits den in die Jahre gekommenen Hochwasserschutz zwischen der Werdinsel und der Autobahnbrücke bei Oberengstringen zu verbessern.

Andererseits soll das Naherholungsgebiet in diesem rund 1,8 Kilometer langen Abschnitt aufgewertet werden. Vom Hochwasserschutz werden das Zürcher Quartier Grünau, das Sika-Areal, das Klärwerk Werdhölzli und die Gemeinde Oberengstringen profitieren. Die Bauarbeiten laufen seit letztem September.

Inseln sind bereits fertig

Bereits fertiggestellt sind die neue Hochwasserschutzmauer und das Flachufer beim Oberengstringer Reitplatz sowie die drei Kiesinseln in der Limmat. Der Abschluss der gesamten Bauarbeiten ist laut Baudirektion wie geplant für den August vorgesehen. Ab Juni sei der Fischerweg zwischen Hönggerwehr und der Rohrbrücke bei der Werdinsel wieder öffentlich zugänglich.

Die durchgängige Fussgänger- und Veloverbindung auf dem verbreiterten Fischerweg könne voraussichtlich im September wieder eröffnet werden. Bis dahin seien Sanie-rungsarbeiten des Bundesamts für Strassen an der Autobahnbrücke bei Oberengstringen in Gang. Bis im September bleibe auch der Fussgängersteg unter der Autobahnbrücke ge-schlossen. Die Umleitungen seien signalisiert. Zur Durchsetzung des weiterhin gültigen Fahrverbots auf dem Kloster-Fahr-Weg führe die Stadtpolizei gezielte Kontrollen durch. Wie immer während der Badesaison werde die SIP-Züri im Gebiet Werdinsel vermehrt präsent sein.

Badebetrieb ist gewährleistet

Das Parkieren und der Verkehr von Velos und Autos an der Winzerhalde und der Badebetrieb auf der Werdinsel sind trotz Baustellenverkehr nicht beeinträchtigt, heisst es in der Mitteilung weiter. Die Baupiste zur Werdinselspitze sei im Mai zurückgebaut und die Wiese wieder instand gesetzt worden.

Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf 9,4 Millionen Franken. Bauherr ist der Kanton Zürich. Er ist zuständig für den Hochwasserschutz, den das Bundesamt für Umwelt massgeblich mitfinanziert. Die Stadt Zürich engagiert sich vor allem bei der Aufwertung des Naherholungsgebietes. Im Bereich Natur setzen sich der naturemade star-Fonds von ewz sowie der WWF in Kooperation mit der Zürcher Kantonalbank ein.

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