Schlieren
«Recycling von Plastik führt zu weniger Umweltbelastung» – Gemeinderat fordert bessere Abfallpolitik

Gemeinderat Manuel Kampus (Grüne) will vom Stadtrat wissen, wie ein flächendeckendes Plastikrecycling für die Stadt Schlieren eingeführt werden kann.

LiZ
Drucken
Teilen
Durch das Recycling von Plastik wird ein relevanter Beitrag zum Klimaschutz geleistet. Es könnten rund 0,7 Prozent der gesamten Treibhausgasemissionen der Schweiz eingespart werden.

Durch das Recycling von Plastik wird ein relevanter Beitrag zum Klimaschutz geleistet. Es könnten rund 0,7 Prozent der gesamten Treibhausgasemissionen der Schweiz eingespart werden.

Archivbild: Patrick Huerlimann

Gemeinderat Manuel Kampus (Grüne) sieht in der Stadt Schlieren noch einiges Verbesserungspotenzial bei der Abfallpolitik. In einem kürzlich eingereichten Postulat bittet er den Stadtrat deshalb, zu prüfen, wie ein flächendeckendes Plastikrecycling eingeführt werden kann.

«Das Recycling von Plastik ist der nächste Schritt auf dem Weg zu einer nachhaltigen Abfallpolitik.»

«Das Recycling von Plastik ist der nächste Schritt auf dem Weg zu einer nachhaltigen Abfallpolitik. Für die Zeit bis zur flächendeckenden Einführung erneuerbarer Verpackungs­materialien hilft das Recycling von Plastik, die Ökobilanz des Abfallverwertungssystems zu verbessern», schreibt Kampus. Es sei nicht nachhaltig, Plastik wie bisher in grossen Mengen zu verbrennen –selbst wenn damit Fernwärme gewonnen werde –, wenn er stofflich wiederverwertet werden könne.

Vorbilder gibt es laut Kampus genug

Durch flächendeckendes Plastikrecycling hingegen würden Umweltbelastungen verringert.

«Aktuelle Studien belegen, dass das Recycling von Kunststoff zu weniger Umweltbelastung führt als dessen Entsorgung in Kehrichtverbrennungsanlagen»,

so Kampus. Durch das Recycling von Plastik werde ein relevanter Beitrag zum Klimaschutz geleistet. Es könnten rund 0,7 Prozent der gesamten Treibhausgasemissionen der Schweiz eingespart werden.

In 44 Gemeinden im Kanton Zürich wird gemäss Kampus Plastik aus Haushalten gesammelt und recycelt. «Die Stadt Schlieren kann sich also bei der Einführung an zahlreichen bewährten Beispielen orientieren», hält er fest.

Aktuelle Nachrichten