Schlieren

«Pischte 52»: Das bunte Treiben am Herbstmarkt und der Kinderflohmarkt findet hier statt

Weil das Strassenstück wie eine Piste daherkommt und abgeleitet von der Postleitzahl Schlierens, heisst das von der Stadt lancierte Projekt «Pischte 52».

Weil das Strassenstück wie eine Piste daherkommt und abgeleitet von der Postleitzahl Schlierens, heisst das von der Stadt lancierte Projekt «Pischte 52».

Der Schlieremer Herbstmarkt findet dieses Jahr auf dem stillgelegten Teil der Badenerstrasse statt.

Der Schlieremer Herbstmarkt findet dieses Jahr auf dem stillgelegten Teil der Badenerstrasse im Stadtzentrum statt. Dies, weil dort die Platzverhältnisse grosszügiger sind und die Abstände besser eingehalten werden können als an der Kirchstrasse, wo der Markt für gewöhnlich durchgeführt wird. Auch der traditionelle Kinderflohmarkt wird an die alte Badenerstrasse gezügelt, wie die Kulturkommission in einer Mitteilung schreibt.

Die Organisatoren nutzen damit ein Angebot der Stadt. Diese hatte Anfang Juni das Projekt «Pischte 52» – ein Mitwirkungsverfahren für die Bevöl­kerung – ins Leben gerufen (die «Limmattaler Zeitung» berichtete). Dabei stellt die Stadt Schlieren den Einwohnerinnen und Einwohnern den stillgelegten Teil der Badenerstrasse für Zwischennutzungen zur Verfügung. Im Rahmen einer dreijährigen Testphase will sie so die Nutzungsbedürfnisse der Bevölkerung auf der rund 8500 Quadratmeter grossen Fläche erforschen. Die Erkenntnisse daraus sollen in die Neugestaltung des Areals und die zukünftige Umgestaltung der schon bestehenden Parkflächen einfliessen.

Ein Kümmerer begleitet und koordiniert das Projekt

Aus Sicht der Stadt gibt es viele Möglichkeiten für eine Zwischennutzung des Areals, das für den Verkehr nicht mehr benötig wird, weil der Strassenverlauf im Stadtzentrum im Zusammenhang mit dem Bau der Limmattalbahn verlegt wurde. So könnten dort etwa Hüpfspiele für die Kleinen auf den Asphalt gemalt, selbst ge­bau­te Hindernisse für einen Geschicklichkeitsparcours für Velofahrende aufgestellt, Gefässe für Urban Farming platziert oder eben Märkte durchgeführt werden.

Für die dreijährige Test­phase hat der Stadtrat einen Projektkredit in der Höhe von 270'000 Franken bewilligt, damit pro­visorische Infrastrukturanlagen eingerichtet und klei­nere Einrichtungen angeschafft werden können. Zudem hat er mit Daniel Dormann, dem Leiter des Bereichs Tiefbau der Stadt, einen sogenannten Kümmerer eingesetzt, der das Projekt begleitet und koordiniert.

Das bunte Treiben am Herbstmarkt und am Kinderflohmarkt findet am Samstag, 5. September, statt. 

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