Dietikon
Pasquale Aleardi am Sommerfest: Die Stadt hat ihren Liebling zurück

Der Dietiker Pasquale Aleardi und seine Band Die Phonauten begeisterten das Publikum am Sommerfest. Und die Stadt verteilte Dietiker Weggen, um 50 Jahre Stadtrecht zu feiern.

Cynthia Mira
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Sommerfest Dietikon 2019
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Aleardi und die Phonauten waren das Highlight des Dietiker Sommerfestes, das am Freitag und Samstag auf dem Kirchplatz stattfand.
«Es freut mich ungemein, in meiner früheren Heimat Dietikon zu sein», sagte Aleardi.
«Das letzte Mal, dass ich in Dietikon ein Konzert gab, war im Jahr 1991 in der Stadthalle», erinnerte sich Aleardi.
Aleardi und die Phonauten, hier mit Irene Brioschi, Kulturbeauftragte der Stadt Dietikon. Brioschi hat das spezielle Konzert ermöglicht, was wegen der Aleardis Verpflichtungen als Schauspieler kein leichtes Unterfangen war.
Aleardi berichtete auch von seinen Erinnerungen an das Zentralschulhaus und von seiner ersten unerfüllten Liebe in Dietikon.
Zudem erklärte er: «Ich liebe die Glocken der St. Agatha.»
Auch ein anderer Dietiker Liebling hatte am Samstagabend ein grosses Heimspiel: der Rapper Siga.
Er trat gemeinsam mit Morish aus Brugg auf.
Die beiden sind seit rund anderthalb Jahren zusammen auf Tour.
Schon am Dietiker Stadtfest im Jahr 2018 traten die beiden gemeinsam auf.
«Es ist mir immer eine grosse Freude, in Dietikon aufzutreten, auch deshalb, weil meine ganze Familie dabei sein kann, was auf meinen Tourneen in Deutschland selten vorkommt», sagte Siga nach dem Auftritt.
Unter anderem sang Siga die neue Single «Gucci Mania».
Mit den beiden Auftritten von Pasquale Aleardi und die Phonauten sowie Siga und Morish liess es das Dietiker Sommerfest am Sonntagabend nochmals so richtig krachen.
Aber das Sommerfest hatte noch viel mehr zu bieten ...
... so etwa den Auftritt des serbischen Tanzvereins Kud Kolo aus Baden.
Die Tanz- und Gesangsdarbietung der Kinder in ihren farbigen Trachten und aufwendigen Frisuren sorgt dafür, dass manch stolzes Elternpaar die Handykamera zückte, um diesen Moment der Lebensfreude festzuhalten.
Ddie Aufführung des serbischen Folklore-Tanz-Vereins Kud Kolo aus Baden zog besonders viel Publikum an.
Das Sommerfest war zugleich ein Fest der Kulturen.
Auch die Volksmusikgruppe Limmatchlüppler wusste zu begeistern.
Mit dem Sommerfest feierte Dietikon auch 50 Jahre Stadtrecht: Amadeo Drigatti und Melanie Zbinden verteilten darum im Auftrag der Stadt 500 Dietiker Weggen.
Die Menükarte am Sommerfest war multikulturell ...
... so gab es auf dem Kirchplatz viele Leckereien zu entdecken.
So war beispielsweise auch der türkische Kulturverein Zürich vertreten. Im Bild: Aysun Coskun vom türkischen Kulturverein.
Das Dietiker Sommerfest war gut besucht ...
... und die Handykameras hielten die schönen Momente fest.
Auf dem Kirchplatz konnte man auch gemütlich beisammen sitzen.
Auch Seifenblasen gehörten mit zum Sommerfest ...
... und auch die Kantonspolizei war mit von der Partie.
An zahlreichen Ständen gab es viel zu entdecken.
Es liegt auf der Hand: Das dürfte nicht das letzte Sommerfest in Dietikon gewesen sein.
Nach dem grossen Stadtfest letztes Jahr zeigte Dietikon einmal mehr, wie gerne es feiert ...
... und Neues entdeckt.

Sommerfest Dietikon 2019

Cynthia Mira

Kaum betritt der Dietiker Pasquale Aleardi die Bühne und singt die ersten Töne, steigt die Freude im Publikum. Er wird mit Applaus gefeiert. Aleardi und die Phonauten sind das Highlight des Dietiker Sommerfestes, das am Freitag und Samstag auf dem Kirchplatz stattfand. «Es freut mich ungemein, in meiner früheren Heimat Dietikon zu sein. Das letzte Mal, dass ich hier ein Konzert gab, war im Jahr 1991 in der Stadthalle», erzählt Aleardi.

Seine Freude ist spürbar, und so steigt er hinunter zu den Kindern, umarmt viele seiner Freunde aus vergangenen Zeiten und überzeugt mit seiner tiefen Stimme auf ganzer Linie. Auch worüber er und seine Bühnenkollegen zwischen den Songs berichten, verzückt die tobende Menge im vollbesetzten Festzelt. «Ich liebe die Glocken der St. Agatha», sagt Aleardi etwa und berichtet von seinen Erinnerungen an das Zentralschulhaus und von seiner ersten unerfüllten Liebe in dieser Stadt.

Der erste Song «Retro» widmet der Star des Abends Irene Brioschi, Kulturbeauftragte der Stadt Dietikon, für ihren Einsatz und die Tatsache, dass sie seit drei Jahren keine richtigen Ferien mehr hatte. «Diese kommen jetzt nach diesem Fest», sagt sie. Brioschi hat das spezielle Konzert ermöglicht, was wegen der schauspielerischen Verpflichtungen Aleardis kein leichtes Unterfangen war.

«Es ist richtig gut und ich bin von der tollen Musik überrascht, weil ich ihn nur als Schauspieler kenne», sagt Silvia Knaus. Sie selbst ist am Stand des Vereins Circolo Culturale Sandro Pertini vertreten und lobt das Sommerfest, das in dieser Form zustande kam, weil mit dem nationalen Tag der Musik, dem Fest der Kulturen des Integrationsforums sowie dem Sommerkonzert der Kulturkommission gleich drei Termine anstanden: «Das Fest der Kulturen, das sonst einzeln stattfindet, hat in dieser Form die Idee der Integration weitaus besser erfüllen können – das Fest ist wirklich für alle da», sagt sie. «Wir wollten eigentlich um 17 Uhr aufräumen, aber es lief so gut, dass wir bis 20 Uhr geöffnet hatten», ergänzt Rolf Knaus.

Auch der in Dietikon wohnhafte Rapper Siga tritt, gemeinsam mit Morish aus Brugg, dem Schweizer Eminem, wie er auch genannt wird, auf. Die beiden sind seit rund anderthalb Jahren zusammen auf Tour und spielen etwa die neue Single «Gucci Mania».

«Es ist mir immer eine grosse Freude, in Dietikon aufzutreten, auch deshalb, weil meine ganze Familie dabei sein kann, was auf meinen Tourneen in Deutschland selten vorkommt», sagt Siga nach dem Auftritt.

«Was man macht, muss man gerne tun», äussert sich Amadeo Drigatti, Verkaufsleiter der Oberstadt-Bäckerei, zum Geschehen auf dem Kirchplatz. Er hatte den Auftrag gefasst, 500 Dietiker Weggen an die Besucher zu verteilen, die die Stadt als Überraschung zum Jubiläum «50 Jahre Stadtrecht» offerierte.

Für einen reich befüllten Tisch voller türkischer Spezialitäten sorgen dreissig Frauen des türkischen Kulturvereins Zürich: «In den eingerollten Weinblättern stecken rund sieben Stunden Arbeit», erzählt die 27-jährige Aysun Coskun. Sie verkauft mit einem strahlenden Lächeln und trotzt damit dem regnerischen Wetter.

Besonders viel Publikum zieht die Aufführung des serbischen Folklore-Tanz-Vereins Kud Kolo aus Baden an. Die Tanz- und Gesangsdarbietung der Kinder in ihren farbigen Trachten und aufwendigen Frisuren sorgt dafür, dass manch stolzes Elternpaar die Handykamera zückt, um diesen Moment der Lebensfreude festzuhalten.

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