Dübendorf
Neuer Thinktank soll Vorschläge bringen, wie Flugplatz in Zukunft genutzt wird

Ein neuer Verein nimmt sich der Causa Flugplatz Dübendorf an: Der «Think Tank Airfield City Dübendorf, Zürich» hat sich vorgenommen, bis im Frühling Vorschläge für die künftige Nutzung auszuarbeiten. Im Vorstand und Präsidium sind Persönlichkeiten der Zivil- und Militärluftfahrt vertreten.

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Ein neuer Thinktank denkt über die Zukunft des Flugplatzes Dübendorf nach und will bis im Frühling Vorschläge vorlegen. (Symbolbild)

Ein neuer Thinktank denkt über die Zukunft des Flugplatzes Dübendorf nach und will bis im Frühling Vorschläge vorlegen. (Symbolbild)


Matthias Scharrer

Präsidiert wird der Verein vom ehemaligen Betriebschef des Flughafens Zürich, Stefan Conrad. Im Vorstand sitzen der ehemaliger Kommandant der Schweizer Luftwaffe, Markus Gygax sowie der ehemalige Direktor des Bundesamts für Zivilluftfahrt, Peter Müller, wie der Verein am Mittwoch mitteilte.

Der Thinktank wolle einen unabhängigen Diskussionsbeitrag für die künftige Nutzung des Flugplatzes leisten, heisst es in der Mitteilung. Dabei solle vor allem eine möglichst gute Verknüpfung zwischen der aviatischen Nutzung und den Bedürfnissen des Innovationsparks Zürich (IPZ) im Vordergrund stehen.

Bis im Frühling 2021 soll ein erster Entwurf vorliegen. Es werde sich dabei aber nicht um ein «fixfertiges Betriebskonzept» handeln.

Der Bundesrat hatte Mitte Oktober entschieden, den alten Militärflugplatz in Dübendorf doch nicht für Businessjets umnutzen zu lassen. Die Federführung für die Umnutzung liegt seither beim Kanton Zürich. Dieser will ebenfalls bis im Frühling in einem Synthesebericht Stellung nehmen zur Zukunft des Flugplatzes.

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