Dietikon

Mit Ohrwürmern an der Show der Musikschule eingeheizt und das Publikum verzaubert

Die Musikschule «Art of Rhythm» lud zu ihrer Show. Die Steelband Swiss Jungle Drummers, die Mezzo Singers und die Singing Kids heizten mit Ohrwürmern ein.

«Zack-bumm ging dieses Mal unsere Vorbereitung», beschrieb Roger Küng, Leiter der Musikschule «Art of Rhythm», die Probezeit seiner Schülerinnen und Schüler für die diesjährige Musikshow.

Normalerweise hätten sie rund zehn Monate Zeit zum Üben. Doch dieses Jahr hatte die Musikschule so viele Konzertaufträge gehabt, dass es nicht anders ging. Im August begannen die Proben.

Die Musikshow sei auch nach 21 Jahren immer noch etwas sehr Besonderes, weil es das einzige Konzert der Musikschule «Art of Rhythm» im Jahr sei, bei dem es nicht um einen Auftrag geht und die Schützlinge vor einem grossen Publikum auftreten können, so Küng.
Mit aktuellen Hits und vielen Ohrwürmern aus dem Pop der 1980er-Jahre und aus den Sparten Schlager, Musical und Filmmusik sowie mit besinnlicher Musik ging das Konzert im Dietiker Pfarreizentrum St. Agatha über die Bühne. Rund 260 Zuhörer kamen am Samstagabend.
Die Steelband sei wie ein Orchester: Jedes Instrument hat seine Funktion. «Die tiefen Steeldrums geben den Takt wie Bass und Cello vor, die Steeldrums der mittleren Lage haben die Funktion der Gitarre und die hohen Steeldrums machen Melodien wie Sopraninstrumente», erklärte Küng.

Zum Einstieg spielte die 13-köpfige Steelband den Themensong von «Star Wars». Es war ergreifend imposant. Dann brachte das Stück «Cuando salí de Cuba» viel karibisches Flair.
Der Kinderchor, die Singing Kids, machte mit «Fantasia de Amor» viel Partystimmung. Zusammen mit den Mezzo Singers, begleitet von den Swiss Jungle Drummers, sangen die Singing Kids «On écrit sur les murs». Es war das Lieblingslied der besten Freundinnen Matea Jakuli (9) und Lisa Frommenwiler (10).

Starke Solo-Auftritte

In der Pause verriet Zuhörer Daniel Fehlmann aus Geroldswil, dass er viel Freude am Konzert habe und dass er hoffe, dass seine 10-jährige Tochter Manda, die jetzt bei den Singing Kids ist, einmal bei den Mezzo Singers mitmacht.

Die Sängerinnen der Mezzo Singers hatten alle starke Solo-Aufritte. Bei der Zeile «I want one moment in time, when I’m more than I thought I could be» der Popballade «One moment in time» sangen die Singing Kids, die im Publikum in der ersten Reihe sassen, mit ihren Vorbildern, den Mezzo Singers und der Solistin Laura Curatolo, ganz leise mit.
Als Flavia Killer von den Mezzo Singers das Lied «Power of Love» vortrug, hing das Publikum an ihren Lippen.

Auch ein Weihnachts-Medley durfte nicht fehlen. Zum Abschluss waren dann alle auf der Bühne mit «The living years» von Mike and the Mechanics. Die Stimmung wurde erneut richtig festlich.

Besucherin Eveline Jenny lobte: «Man sieht, dass sie alle ihren Plausch auf der Bühne haben.» Beeindruckt sei sie auch von den vielen Schlagzeugerinnen, die sich auf der Bühne abwechselten.

Das Highlight war für sie aber «Power of Love». Die Sängerin Flavia Killer habe sie schon bei ihrem Auftritt am Weihnachtsmarkt auf dem Kirchplatz verzaubert, so Jenny. Herzig fand die Unterengstringerin Deborah Stucki, dass auch die Singing Kids mitmachten. Für Steeldrummerin und Schlagzeugerin Belinda Killer war das Lied von Phil Collins «In the Air Tonight» der Lieblingsteil des Konzerts. Ihr Vorbild und Lehrer Roger Küng gab dort den Takt bei den Drums an. Küng lebe die Musik, so die Schülerin bewundernd.

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