Dietikon

Lapsus, Lehrer und Ladeninhaber: Dietiker beteiligen sich an Standortförderung

Ein Bachelor, eine Trainerlegende, Unternehmerinnen und Künstler: Sie alle sprechen positiv über die Stadt.

Patric Haziri, Immobilienverwalter und Bachelor 2019, sagt über Dietikon: Die Stadt zeige Empathie in einem multikulturellen Umfeld. Martina Meier, Wirtin des Restaurants Heimat, meint: Dietikon verfüge über erstklassige Anschlüsse an den öffentlichen Verkehr und liege in unmittelbarer Nähe zur Natur. Und Thomas Illi, der Geschäftsführer der Lyreco Switzerland AG, hält fest: «Unsere Mitarbeitenden fühlen sich in Dietikon zuhause und schätzen das grosse Angebot der Stadt.»

Haziri, Meier und Illi sind drei von 19 Dietiker Persönlichkeiten, die bei einer Imagekampagne der Stadt mitmachen. Sie stehen mit ihrem Namen, ihrem Gesicht und einem Spruch für Dietikon hin und ein. Die Stadt werde von Auswärtigen, die nur auf der Autobahn oder im Zug vorbeifahren, oft auf ein paar negative Attribute reduziert, sagte Stadtpräsident Roger Bachmann (SVP) am Dienstag bei der Präsentation der Kampagne. Doch eine «Betonwüste mit sozialen Problemen» sei Dietikon nicht, die Stadt sei unter anderem kulturell, sportlich und gesellschaftlich äusserst vielfältig. Sie weise zudem weitere Vorzüge auf, beispielsweise als Wirtschaftsstandort und wegen ihren Grünräumen und der Nähe zur Natur.

Unkomplizierte Dietiker sofort bereit, sich für Stadt einzusetzen

Mit der Plakataktion sollen nun die positiven Werte der Stadt herausgestrichen werden. «Am schlechten Image sind wir auch etwas selber schuld», merkte Bachmann an. «Wir vergessen oft, wie schön und vielfältig unsere Stadt ist.» Aus diesem Grund steht nun eine erste Welle von sieben Plakatsujets insbesondere im Dietiker Zentrum sowie an weiteren Orten auf Stadtgebiet. «Wer in Dietikon wohnt oder arbeitet, soll sie sehen», sagt Bachmann. Denn es gelte zunächst die Einheimischen zu erreichen. Deren Identifikation mit der Stadt soll gestärkt werden. «Diese sind dann unsere Botschafter, die in ihrem Freundes- und Bekanntenkreis in der weiteren Region davon schwärmen, wie toll Dietikon ist.»

Die 19 Dietiker Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Detailhandel, Sport und Kultur musste die Stadt nicht lange suchen, wie Standortförderer Adrian Ebenberger sagte. Fast alle Angefragten hätten auf eine einfache Mail gleich unkompliziert zugesagt. Dietiker müsse man nicht lange bitten, sie setzen sich gern für ihre Stadt ein, hielt Ebenberger lachend fest.

Die am Dienstag lancierte Imagekampagne wird in drei Staffeln laufen. In einer ersten Welle machen sich Karl Frehsner (Skitrainer), Farhad Hafezi (Elza Augeninstitut), Heinz Schenkel (Taverne zur Krone), Claudia Schmidtpeter (Engel & Völkers), Peter Winkler und Christian Höhener (Duo Lapsus), Patric Haziri (Bachelor 2019) und Daniel Rey (e-Motion e-Bike Welt) für Dietikon stark. Im Frühling 2021 kommen Claudia Perazza-Alemanni (Casa Canei), Jessica Locher (Drogerie Locher), Rolf Weber (Jaisli-Xamax AG), David Egger (Limmattaler Zeitung), Mona Sorcelli (Networkerin) und Renato Casanova (FC Dietikon) zu Wort. Im Herbst 2021 folgen Christoph Weber (Hotelplan), Susanne und Stefan Sprenger (Füglistaller Baby-Rose), Thomas Illi (Lyreco), René Gubelmann (Künstler), Martina Meier (Restaurant Heimat) und Margrith Säthli (Initiantin Dietiker Wäppli).

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