Dietikon

Klappe die Erste: Jetzt wird die Bevölkerung vor die Kamera gebeten

Das bewegt Dietikon: Mit «Dialog Stadtentwicklung» will die Verwaltung den Puls der Bevölkerung spüren. Sandra Ardizzone

Das mobile «Studio Dietikon» schlägt seine Zelte am Frischmarkt und in den Quartieren der Stadt auf.

Die Stadt Dietikon startet ende Woche mit dem angekündigten Stadtentwicklungsdialog. Mit diesem will die Stadt die Bevölkerung stärker in die Stadtentwicklung einbeziehen. Ein erster zentraler Baustein ist dabei das partizipative Filmprojekt.
Ziel des Projekts ist es den Puls der Dietikerinnen und der Dietiker zu fühlen. «Es geht uns um den Dialog. Wir hören vorerst einfach einmal zu und senden keine Botschaften», sagt Severin Lüthy vom Stadtplanungsamt. Zu diesem Zweck hat die Stadt nun das mobile Studio Dietikon eingerichtet. Dieses fährt in den nächsten zwei Monaten durch die Quartiere und Frischmärkte Dietikons. In Gesprächen mit Politikern kann «Jede und jeder kann seine Meinung kundtun», schreibt die Stadt in einer Mitteilung. Die gesammelten Erzählungen und Bilder, die Themen und Fragen werden schliesslich zu einem Film zusammengefügt. Dieser soll am 13. April im Alten Bauamt als rund 45-minütiger Streifen vorgeführt werden. Das Alte Bauamt wird für das Projekt «Dialog Stadtentwicklung» zum Studio Dietikon umfunktioniert und ist als solches Hauptsitz und Treffpunkt für alle Aktivitäten rund um das Projekt.

Treffen mit dem Stadtpräsidenten

Los geht es diesen Samstag von 9 Uhr bis 13 Uhr. Unter dem Motto «auf ein Tee mit...» lädt der Stadtpräsident Roger Bachmann (SVP), mit den Stadträten: Philipp Müller (FDP), Lucas Neff (Grüne) und Reto Siegrist (CVP) die Bevölkerung zu einem Gespräch ein.
Das Projekt «Dialog Stadtentwicklung» will den aktiven Austausch zwischen Bevölkerung, Vereinen, Quartieren, Politik, Verwaltung und Fachleuten fördern. Die Innenentwicklung, die Limmattalbahn und die Entwicklung im Niderfeld sind einige Projekte die Dietikon in Zukunft beschäftigen und prägen werden. «Wir merkten, dass wir bislang vor allem ein ganz bestimmtes Bevölkerungssegment erreichten», sagt Lüthy. Dieses Segment soll nun dank dem Projekt vergrössert werden. Der «Dialog Stadtentwicklung» sei dabei eine Einladung, die Zukunft von Dietikon aktiv mitzugestalten.
«Das Innovative am Projekt ist, das es nicht starr ist. Wir können laufend Anpassungen vornehmen», sagt Lüthy. Deshalb sei es auch noch nicht klar wie die kommenden Veranstaltungen, die bis Herbst geplant sind, aussehen werden. Es komme ganz auf den gemessenen Puls der Bevölkerung an.
Das Projekt wird von denkstatt sàrl und Buser begleitet. Für das ganze Projekt hat der Stadtrat 199 500 Franken bewilligt.

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