Schlieren

Jahrhundertprojekt laut Kanton: Schlieren will den Naherholungsraum Limmat aktiv gestalten

Werden solche Flusslandschaften nicht revitalisiert, muss Gewässerraum ausgeschieden werden. In den Kantonen regt sich Widerstand, weil in dieser Zone die landwirtschaftliche Nutzung eingeschränkt ist. (Archivbild)

Werden solche Flusslandschaften nicht revitalisiert, muss Gewässerraum ausgeschieden werden. In den Kantonen regt sich Widerstand, weil in dieser Zone die landwirtschaftliche Nutzung eingeschränkt ist. (Archivbild)

Der Kanton Zürich will die Limmat von der Autobahnbrücke bis zur Überlandbrücke naturnaher gestalten. Laut Kanton handelt es sich um das letzte umfassende Revitalisierungsprojekt am Fluss, das in absehbarer Zeit realisierbar ist.

Der Kanton will die Limmat von der Autobahnbrücke bis zur Überlandbrücke naturnaher gestalten. Laut Kanton handelt es sich um das letzte umfassende Revitalisierungsprojekt am Fluss, das in absehbarer Zeit realisierbar ist. Er spricht deshalb gar von einem Jahrhundertprojekt.

Der Schlieremer Stadtrat ist sich «des einmaligen Werts für Erholung und Naturerlebnis der Flusslandschaft sehr bewusst», wie er in einem Protokoll seiner letzten Sitzung festhält. Durch die geplante Revitalisierung würden auch im Limmatbogen auf Stadtgebiet viele Folgemassnahmen ausgelöst. «Es wäre eine verpasste Chance, erst nach der Realisierung des kantonalen Projekts auf gebaute Tatsachen zu reagieren.»

Der Stadtrat will deshalb vorgängig einen Masterplan erarbeiten lassen, damit das Naherholungsgebiet strukturiert geplant vorbereitet werden kann. Er hat den Auftrag an das Zürcher Büro Lorenz Eugster Landschaftsarchitektur und Städtebau vergeben. Die Gesamtkosten betragen 85'000 Franken, der Kanton beteiligt sich mit 30'000 Franken. 

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