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Ja zur Hallenbad-Sanierung für 3,46 Millionen Franken

Die Uitiker wollen ihr Hallenbad sanieren. (Archiv)

Die Uitiker wollen ihr Hallenbad sanieren. (Archiv)

83,9 Prozent der Uitiker Stimmberechtigten stellen sich hinter die umfangreichen Arbeiten auf der Allmend.

An der vorberatenden Gemeindeversammlung von vergangenem Juni fanden die Verantwortlichen von Gemeinderat und Rechnungsprüfungskommission klare Worte. So hiess es damals, dass das Hallenbad Allmend aus den 1970er-Jahren saniert werden müsse, weil andernfalls die Schliessung der im Dorf beliebten Anlage drohe. Dies wollen die Uitikerinnen und Uitiker nicht riskieren. Mit 1754 Ja- zu 336 Nein-Stimmen votierten sie am Abstimmungssonntag für die Sanierungsarbeiten, die 3,46 Millionen Franken kosten. Der Ja-Stimmen-Anteil betrug somit 83,9 Prozent. Die Stimmbeteiligung erreichte 67,4 Prozent. Neben der Sanierung des Beckens, das grosse Abnützungserscheinungen aufweist, sollen auch die Wärmedämmung erneuert sowie die Elektro- und Sanitär­anlagen saniert werden, heisst es im beleuchtenden Bericht zu der Vorlage.

Es sind nicht die ersten Sanierungsarbeiten am Hallenbad. Im Jahr 2007 sprach das Stimmvolk 5,6 Millionen Franken für eine Auffrischung der Anlage mit dem Schwerpunkt Badewasseraufbereitung. Acht Jahre später kam ein weiteres Sanierungspaket in der Höhe von 5,5 Millionen Franken hinzu, wovon 1,4 Millionen Franken bereits für die Teilsanierung der Technik sowie für die Verbesserung der Garderobe und der Sauna und für weitere Massnahmen ausgegeben wurden. Beim gestern gesprochenen Kredit handelt es sich um die zweite Etappe dieses Sanierungspakets.

Bei der bevorstehenden Sanierung wird das Plättlibecken durch ein Chromstahlbecken ersetzt. Letzteres soll hygienischer, pflegeleichter und lang­lebiger sein.

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