Birmensdorf
Hochwasser führt zu Einsturzgefahr am Schwandenbach

Der Schwandenbach wird im Bereich der Landikonerstrasse derzeit notsaniert. Ein Hochwasser hat im Herbst dazu geführt, dass eine Mauer, die dem Bach entlang führt und direkt an ein Wohnhaus grenzt, unter «akuter Einsturzgefahr» steht.

Florian Niedermann
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Mit Mörtel gegen den Einsturz.

Mit Mörtel gegen den Einsturz.

Florian Niedermann

Peter Siegrist, der Leiter des Bauamts, relativiert diese drastische Formulierung: «Die Mauer würde nicht von alleine einstürzen. Aber bei einem nächsten Hochwasser wäre die Gefahr sicher vorhanden.» Dabei könnte auch das angrenzende Wohnhaus in Mitleidenschaft gezogen werden. «Falls es tatsächlich dazu kommen würde, müsste wohl unter erhöhtem finanziellen Aufwand eine Betonmauer errichtet werden.»

Sicherung dauert zwei Wochen

Um die Natursteinmauer wieder zu stabilisieren, wird sie gegenwärtig an einigen Stellen ergänzt, verfüllt und neu gemörtelt. Das Wasser wird während der Bauarbeiten kanalisiert geführt, damit die Bauarbeiter Zugang zum Mauerwerk haben. In einigen Tagen sollten die Arbeiten abgeschlossen sein, wie Siegrist sagt: «Dann mag die Mauer wieder grössere Wassermassen verkraften» Die Kosten für die Sanierung zulasten der öffentlichen Hand belaufen sich auf rund 62 000 Franken.

Seit März 2012 ein Sorgenkind

Der instabile Zustand des Schwandenbachs im Bereich der Landikonerstrasse veranlasste den Gemeinderat bereits im März 2012 dazu, einen Kredit über rund 13 000 Franken für die generelle Überprüfung des Bachbetts und der Stützmauern zu sprechen. Diese führte das Ingenieurbüro SWR AG durch. Am 18. Januar dieses Jahres nahmen die Ingenieure eine erneute Besichtigung vor. Dabei stellte man fest, dass sich der Zustand des Mauerwerks wegen des Hochwassers im Herbst zwischenzeitlich massiv verschlechtert hat. Es wurden umgehend Sofortmassnahmen eingeleitet.