Schlieren
Freizeitvereinigung erhält die goldene Lilie für ihr Engagement

Die Organisation bekommt für ihr Engagement für die Stadt 5000 Franken.

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Die Freizeitvereinigung auf Herbstwanderung.
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Es ging in die "Teufelsschlucht" bei Hägendorf.
Viele begeisterte Wanderer waren mit von der Partie.
Freizeitvereinigung Schlieren
Und danach im Restaurant Mühleacker mit Leckereien verwöhnt.
Die Freizeitvereinigung hat im Juni 2016 auch ein Blütenkandieren organisiert.
Dabei entstand der perfekte Zvieri-Schmaus.
Auch das Formen von Schmuck aus Papier war beliebt.

Die Freizeitvereinigung auf Herbstwanderung.

Zur Verfügung gestellt

«Wir wussten schon, dass wir gut sind, aber nicht, dass wir gleich so gut sind», sagt Walter Stalder und lacht. Seit 22 Jahren steht Stalder der Vereinigung, die soeben mit der goldenen Lilie der Stadt Schlieren ausgezeichnet wurde, vor. «Es ist eine tolle Überraschung, dass wir in diesen Genuss kommen. Ich hätte nie damit gerechnet», so Stalder.

Die Stadt will die Vereinigung mit der Auszeichnung für «das reiche und vielfältige Freizeitangebot» ehren, «das sie während Jahrzehnten gestaltet und durchgeführt» hat. Das grosse Engagement der ehrenamtlich tätigen Mitglieder der Vereinigung verdiene die Auszeichnung, die etwa alle drei Jahre an eine in Schlieren lebende oder mit der Stadt besonders verbundene Person oder Gruppe verliehen wird. Die Freizeitvereinigung ist nach Werner von Aesch (Preisträger des Jahres 2004), Peter Kner (2007), der Arbeitsgruppe Ortsgeschichte (2010) und Erica Brühlmann-Jecklin (2013) die fünfte Preisträgerin der «Goldenen Lilie der Stadt Schlieren». Der Kulturpreis ist mit 5 000 Franken dotiert. Die Preisträger erhalten zudem eine vom einheimischen Kunstschmied Ueli Weidmann geschaffene goldene Lilie.

Die Freizeitvereinigung besteht seit nunmehr 42 Jahren und zählt heute rund 600 Mitglieder. Ihr Angebot sei breit, schreibt die Stadt. Es reiche von Klöppeln über Vorträge, Betriebsbesichtigungen, Tanz- und Fitnesskursen bis zu Sprachkursen in diversen Stufen. Seit der Gründung der Vereinigung haben über 28 000 Teilnehmende mehr als 4 000 Kurse besucht, wo etwa 270 Kursleiterinnen und Kursleiter ihr Wissen weitergegeben haben.
Auf den Lorbeeren will sich Stalder aber nicht ausruhen. Die Zeiten haben sich geändert, die Vereinigung steht vor einem Umbruch. «Wir sind mitten in den Planungen, wie sie in die Zukunft geführt werden kann», so Stalder. (rue)

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