Schlieren

Fondue-Chalet startet in die Saison – mit schweizweit einzigartigem blauen Eis

Mit geladenen Gästen wurde am Donnerstag der Schlieremer Winterzauber mit Fonduechalet und Eisbahn eröffnet. Es gibt mehrere Neuerungen.

Der Standort Schlieren ist jetzt wieder der Fondue-Standort. Am Donnerstagabend öffnete Gastgeber Marco Mordasini die Türen des Fondue-Chalets beim Rietpark für geladene Gäste. Ein emotionaler Moment für ihn. «Ich bin ergriffen», sagte er in seiner Ansprache, ehe er aus dem Nähkästchen plauderte. Ihm wurde vorgeschlagen, das Eis der Eisbahn pink zu machen. «Das passt aber nicht zum Holz», so Mordasini. Die Idee, das Eis zu färben, packte ihn aber. Er entschied sich für Blau. «Jetzt steht die erste farbige Eisbahn der Schweiz hier in Schlieren, auf dem Boden der Familie Geistlich», sagte der stolze Mordasini. Um farbiges Eis herzustellen, arbeitete er mit dem Urdorfer Malergeschäft Götschmann zusammen.

Auch beim Bier und beim Kaffee geht Mordasini neue Wege. Neu gibt es Müller-Bräu aus Baden und Hemmi-Kaffee aus Geroldswil. So mischte sich denn auch René Schläpfer, Inhaber von Hemmi-Kaffe unter die illustre Gästeschar.

Da war etwa der Geroldswiler Gemeindepräsident Michael Deplazes – ein alter Schulkollege von Mordasini – mit Gattin Beatrix. Auch die Schlieremer Politik war dabei, so etwa die Gemeinderäte Markus Weiersmüller und Hans-Ulrich Etter. Und Martin Geistlich überzeugte sich vor Ort davon, welche Winterfreuden Mordasini auf seine 1500 Quadratmeter beim Rietpark hingezaubert hat. Einen Eindruck vom Fondue-Standort verschaffte sich auch Jasmina Ritz von der Standortförderungsorganisation Limmatstadt AG.

Im Fonduechalet fällt der neue Grundriss auf. Fasste es 2017 noch 161 Gäste, ist es dieses Jahr auf maximal 210 Gäste ausgelegt. Im Vollbetrieb von Fondue-Chalet und Eisbahn sind so bis zu 20 Mitarbeiter nötig. Mit der Vergrösserung wurde auch die Küche neu gestaltet, das Team hat jetzt eine grössere Bewegungsfreiheit. Neu wird das Fondue-Chalet zudem mit Holz-Pellets beheizt statt elektrisch.

Zudem wurden neue Sicherheitsvorkehrungen getroffen, «damit die Bösen keine Chance haben», wie Mordasini sagte. 2015 war jemand ins Fondue-Chalet eingebrochen, der später vom Bezirksgericht Dietikon verurteilt wurde (die Limmattaler Zeitung berichtete). Die fünfte Winterzauber-Saison dauert noch bis 27. Januar 2019. Am Freitagabend startete sie auch für die Öffentlichkeit.

In der Saison 2019/2020 findet der Winterzauber erneut beim Rietpark statt. Für danach läuft die Standortsuche.

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