Bachelorette

«Du bist anders als jeder andere»: So verzaubert der Limmattaler die Bachelorette Chanelle Wyrsch

Bachelorette Chanelle Wyrsch mag es, dass der Dietiker Fabio Ambrosio sein Herz öffnet und über den Tod spricht.

«Bombe», sagt der Dietiker Fabio Ambrosio oft. «Bombe» sei es, Chanelle Wyrsch zu sehen. Die Protagonistin der Sendung «Bachelorette» auf 3+ hatte auch in der gestern ausgestrahlten vierten Episode die Qual der Wahl. 15 Männer waren noch im Rennen. Einen davon wählte die begehrte Blondine gleich zu Beginn für ein Date aus. «Ich habe bei einem Mann gemerkt, wie sehr er darum kämpft, um ein Date mit mir zu haben. Ich will gerne mehr über ihn erfahren, weil irgendwie ist da noch eine Geschichte, die mich sehr wunder nimmt», sprach Wyrsch. Gemeint war damit Ambrosio.

Dieser reckt die Fäuste in die Höhe und grinst übers ganze Gesicht. «Ich bin voll happy», sagt er. Auch Wyrsch freut sich: «Er ist sehr attraktiv, und ich merke, in diesem Mann steckt noch etwas drin, er hat etwas zu verbergen. Ich freue mich, mehr über ihn zu erfahren.»

Als erstes erfährt sie, dass er nicht nur tanzen, sondern auch reiten kann. Dass der Limmattaler auch ein Pferdeflüsterer ist, gefällt ihr. Die zwei sind nun auf Tour in einem gelben Buggy.

Das Ziel ist ein Strand; stilechtes Kokoswasser mit Trinkhalm und Deko-­Blüte steht schon bereit. «Sobald ich mit ihr bin, ist es einfach Bombe», lässt Ambrosio das Kamerateam wissen. Aber er kann nicht nur Bombe, sondern auch Bändeli: Ein solches bindet er Wyrsch um den Arm. Es zeigt die italienische Flagge, auf dem weissen Grund in Rot der Vorname der umschwärmten Donna. «Ich liebe so Sachen, das bedeutet mir wirklich viel», sagt Wyrsch. Ambrosios Charme kommt an. «Das bin einfach ich, ich bin sehr aufmerksam und mache so kleine Sachen» sagt er.

Dreimal schon stand der Tod vor der Tür

Danach kehrt er den Spiess um. Er fragt sie, was ihr an ihm gefällt. Es sind die Augen. «Einfach wundervoll» seien die, sagt Wyrsch. «Ich merke, wie Du mich anschaust, wie tief Deine Blicke sind, ich spüre Dein Herz, Deine Augen leuchten, ich merke, dass Du ein herzensguter Mensch bist.»

Ambrosio nimmt den Steilpass auf. «Jetzt ist der Moment gekommen, wo ich ihr sagen muss, was mir ein bisschen wehtut», erklärt er seine Taktik. Er wolle ihr zeigen, wieso er ist, wie er ist. Sowohl seine erste Liebe als auch die zweite hatte ihn mit seinem ehemals besten Freund betrogen. Und seine Mutter ist zweimal fast gestorben, einmal wegen Krebs und einmal wegen eines Herzinfarkts. Und bei einem Motocross-Unfall war er selbst dem Tod nahe. Nun sei er halt ein eher zurückhaltender Mensch. «Aber sobald ich Vertrauen habe, gebe ich mein Herz», sagt er. «Ein wunderschönes Gefühl» sei es, wenn sich Ambrosio ihr gegenüber so öffne, kommentiert Wyrsch später. «Viele Männer können das nicht, sie spielen immer die Coolen.» So cool wie seine Konkurrenz, die die Frau bei der erstbesten Gelegenheit mit der Zunge küsst, ist Ambrosio denn auch nicht. Er belässt es bei einem Schmatz auf die Wange.

Spätestens da konnten sich auch ungeübte «Bachelorette»-Zuschauer denken, dass diese Geschichte noch weitergehen wird. Gewissheit brachte die Nacht der Rosen. «Du bist anders als jeder andere Mann. Du hast eine Art, wie ich sie noch nie bei einem Mann habe kennenlernen dürfen. Das reizt mich sehr», sagt Wyrsch, ehe sie Ambrosio eine Rose überreicht, womit er eine Runde weiter ist.

Ach ja: Neben dem Dietiker sind nächste Woche auch noch zwölf andere dabei. Wie sich die total 13 in der nächsten Runde geben, ist nächsten Montag ab 20.15 Uhr auf 3+ zu sehen.

Meistgesehen

Artboard 1