Dietikon/Schlieren
Limmattaler Wirtschaftsverbände empfehlen Ja zu Frontex

Der Gewerbeverband Limmattal sowie die Wirtschaftsverbände von Dietikon, Schlieren und Spreitenbach sagen, warum sie bei der Frontex-Abstimmung am 15. Mai ein Ja empfehlen.

David Egger
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Ein Mitarbeiter der deutschen Bundespolizei an der bulgarisch-türkischen Grenze.

Ein Mitarbeiter der deutschen Bundespolizei an der bulgarisch-türkischen Grenze.

NurPhoto/Getty

Am 15. Mai stimmt das Schweizer Volk über die Frontex-Vorlage ab. In einer gemeinsamen Mitteilung empfehlen nun der Industrie- und Handelsverein Dietikon, die Wirtschaftskammer Schlieren, die Vereinigung Industrie, Dienstleistungen und Handel Spreitenbach sowie der Gewerbeverband Limmattal ein Ja. Sie weisen insbesondere darauf hin, dass ein Nein den Verbleib der Schweiz im Schengen/Dublin-System gefährden würde. «Im Hinblick auf die Sicherheit, das Asylwesen oder die Kriminalitätsbekämpfung ist die Schweiz auf eine Zusammenarbeit innerhalb Schengen angewiesen», halten die Verbände fest.

Bei der Abstimmung geht es darum, ob sich die Schweiz am Ausbau von Frontex, der europäischen Agentur für die Grenz- und Küstenwache, beteiligt. Die Schweiz ist seit 2011 bei Frontex dabei.

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