Dietikon
«Zusätzliche Planungszeit kommt uns entgegen»: Die Phänomena wurde auf 2024 verschoben

Die grosse Expo der Naturphänomene im Dietiker Niderfeld soll neu von April bis Oktober 2024 stattfinden. Grund dafür ist laut den Veranstaltern die finanzielle Planung sowie, dass das Gelände erst 2024 komplett zur Verfügung steht. Auch der Stadt Dietikon kommt der Entscheid entgegen.

Florian Schmitz
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Die Wissenschafts-Expo Phämomena findet im Niderfeld in Dietikon startt. So sollen die Bauten ausschauen.

Die Wissenschafts-Expo Phämomena findet im Niderfeld in Dietikon startt. So sollen die Bauten ausschauen.

Zvg / Limmattaler Zeitung

Die Phänomena, die während sechs Monaten rund eine Million Besucher ins Dietiker Niderfeld locken soll, wurde um ein Jahr auf 2024 verschoben. Dies schreiben die Verantwortlichen in einer Mitteilung. Ursprünglich sollte die grosse Expo der Naturphänomene von April bis Oktober 2023 stattfinden. Erst ab 2024 stehe das Gelände im Niderfeld komplett zur Verfügung und die Durchführung sei dann ohne Einschränkungen möglich, wird die Verschiebung begründet. Auch angesichts der aktuellen Finanzierungspläne und der laufenden Gespräche mit weiteren interessierten Parteien sei die Verschiebung wert- und sinnvoll.

«Ein Jahr zusätzliche Planungszeit kommt uns auch entgegen», sagt der Dietiker Stadtpräsident Roger Bachmann. «Wir wollen während der Phänomena auch viele kulturelle Aktivitäten in Dietikon durchführen.» Denn die Besucherinnen und Besucher der Expo sollen auch Zeit in der Stadt verbringen.

Bei den Vorbereitungen sei Dietikon gut aufgestellt: Als Phänomena-Verantwortliche in der Stadtverwaltung sei Irene Brioschi, die Kulturverantwortliche Dietikons, regelmässig in Kontakt mit den Expo-Verantwortlichen. Nicht zuletzt bleibe auch bei der Erschliessung des geplanten Standorts noch viel zu tun. Als eine der grössten Baulandreserven im Kanton ist das Niderfeld bisher nur wenig besiedelt. Es wird erst nach der Phänomena als neues Stadtquartier entwickelt. (flo)

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