Dietikon
Abbruch des rückwärtigen Anbaus der Zehntenscheune verzögert sich – er soll aber noch diese Woche starten

Der rückwärtige Anbau der Dietiker Zehntenscheune wird noch 2021 abgerissen. Nun gibt es nähere Informationen dazu.

David Egger
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Um diesen Anbau geht es.

Um diesen Anbau geht es.

Archivbild: BHI

Der kleine ­rückwärtige Anbau ist nicht denkmalgeschützt und sieht auch schon lange nicht mehr erhaltenswert aus. Am Dienstag teilte nun die Stadt Dietikon mit, dass jetzt im Auftrag der städtischen Hochbauabteilung die Abbrucharbeiten starten sollen – nicht zuletzt auch deshalb, weil der Anbau einsturzgefährdet sei und ein Sicherheitsrisiko darstelle.

Als Starttag geplant war der heutige Mittwoch. Es ist aber auch möglich, dass die Arbeiten erst am Donnerstag beginnen. Der Grund dafür: Zuerst sollen die Ziegel entfernt und dann der Dachstuhl rückgebaut werden – aber der Dachdecker ist zurzeit andernorts stark mit Sturmschäden beschäftigt, was womöglich zu Verzögerungen führt.

Ganz grundsätzlich soll der Anbau, da dieser sehr baufällig ist, sehr sorgfältig von oben nach unten abgetragen werden. Keinesfalls soll die rund 400 Jahre alte Zehntenscheune – die bekanntlich zum Dietiker «Kronjuwel», zu einem «Haus der Bevölkerung» für Veranstaltungen, saniert und umgebaut werden soll –, in Mitleidenschaft gezogen werden. Zimmerleute haben deshalb in den vergangenen Wochen das Hauptdach der Zehntenscheune gesichert, damit der Abbruch des Anbaus unter sicheren Umständen erfolgen kann.

Mit dem Abbruch des Anbaus «wird der grosse rückseitige Torbogen der Zehntenscheune wieder freigelegt – er soll in Zukunft der Zugang zum Garten sein», erklärte Daniela Saxer von der Hochbauabteilung der Stadt Dietikon am Dienstag gegenüber der «Limmattaler Zeitung». Die eigentlichen Bauarbeiten für das Projekt «Kronjuwel» werden später, nämlich 2022, beginnen.

Bereits im Mai 2021 fanden erste Arbeiten bei der Zehntenscheune statt: