Dietikon
Die Fasnachtsparty der Colonia Libera Italiana wird zum Familienfest

Die Colonia Libera Italiana lud in die Stadthalle Dietikon – ausgelassen wurde dort die fünfte Jahreszeit gefeiert.

Franziska Schädel
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Toni und Stefania (Baden) «Ich heisse Cappuccio, wie Käppchen oder Rotkäppchen, und habe rote Haare. Da dachte ich, für Toni wäre eine Verkleidung als Wolf das Beste. Sieht er nicht sowieso etwas wölfisch aus? Hoffentlich frisst er mich heute Abend nicht auf.»
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Anna und Maria (Schlieren) «Wir gehören zu einer Tanzgruppe und haben uns entschieden, als Nonnen zu kommen. Wir hatten zwei Themen zur Auswahl: Inderinnen oder Nonnen. Aber Nonne, das ist doch etwas frecher, oder?»
Dejan mit Tochter Giusi (Schlieren) «Meine Kinder haben mich überredet – ich bin als Minion hier. Wir schauen diese Serie immer sehr gerne.»
Alessandro Grieco (Dietikon) «Ich habe etwas Einzigartiges gesucht und etwas Treffendes gefunden. Der Zwerg, wird mich tragen, wenn ich etwas zu tief ins Glas geschaut habe.»
Riccardo, Delia (hinten) Angelica, Alisia, Valentina (Neuenhof): «Eine unserer Lieblingssägerinnen, Melanie Martinez, ist immer als Puppe verkleidet. Das hat uns zu unserem Kostüm inspiriert. Unsere Mütter sind alle miteinander befreundet und wir entscheiden uns jedes Jahr als Gruppe für ein Kostüm. Letztes Jahr waren wir Geishas. Das hat den Kleinen so gut gefallen, dass sie sich dieses Jahr wieder so verkleiden wollten.»
Claudia d’Addio mit Sohn Marco (Dietikon) «Warum dieses Kostüm? Ein Arbeitskollege hat es im Geschäft liegen lassen und ich hab’s mitgenommen, so einfach ist das. Wir sind beide Mario Bros., der Kleine und ich, wie aus dem Nintendo-Spiel der 90er Jahre. Einen Gameboy hatten wir doch damals alle. »
Alessia und Ilaria (Baden) «Wir sind 12 Frauen und alle als Mini-Mäuse verkleidet. Das war ein spontaner Entscheid und alle waren einverstanden. Jetzt fühlen wir uns auch wie Mini-Mäuse. Übrigens: Falls jemand Interesse hat, uns zu einem Fotoshooting einzuladen – wir stehen zur Verfügung.»
Caterina und Francesco (Dietikon) «Beim Einkaufen bin ich zufällig dieses Kleid gestossen. Zuhause hatten wir noch Flügel. Da habe ich Francesco dieses Kostüm genäht. Er ist der Engel, der Gute, ich die Teufelin, die Böse. So sagt man es doch immer: Wir Frauen sind die Bösen.»
Fasnachtsparty Dietikon

Toni und Stefania (Baden) «Ich heisse Cappuccio, wie Käppchen oder Rotkäppchen, und habe rote Haare. Da dachte ich, für Toni wäre eine Verkleidung als Wolf das Beste. Sieht er nicht sowieso etwas wölfisch aus? Hoffentlich frisst er mich heute Abend nicht auf.»

Limmattaler Zeitung

Rotkäppchen und Engel, Super Marios und Mini-Mäuse, Geishas und Polizistinnen – am Samstag feierte die Colonia Libera Italiana mit viel Italianità ihre traditionelle Fastnachtsparty in der Dietiker Stadthalle.

Es war ein ausgelassenes, buntes und fröhliches Fest, an dem jede und jeder fast jeden zu kennen schien. An langen Tischen wurde gegessen und getrunken, gelacht und geplaudert, in Erinnerungen geschwelgt. Zu heissen Rhythmen schwangen die Besucher das Tanzbein, und gerne posierten sie hier und dort für ein Erinnerungsbild. Es war ein Familienfest für Gross und Klein, an dem weder Musik noch Tanz noch kulinarische Köstlichkeiten fehlten.

Dass das richtige Fasnachtsfeeling aufkam, dafür sorgen nicht zuletzt die vielen Kinder, die sich zwischen den Beinen der Erwachsenen Konfettischlachten lieferten. Still zu sitzen, dafür hatten die kleinen Besucher an diesem Abend weder Zeit noch Lust.