Die Baustellen lösen sich ab

Das Tram fährt bis nach Schlieren. Der Bau der ersten Etappe der Limmattalbahn ist bald abgeschlossen. Ab September wird die Tramlinie 2 dann bis nach Schlieren Geissweid verkehren. Geplant ist eine Eröffnung anlässlich des Schlierefäscht (siehe Text unten). Dann werden auch die Arbeiten an der zweiten Etappe beginnen – und zwar gleichzeitig in den betroffenen Gemeinden Schlieren, Urdorf, Dietikon, Spreitenbach und Killwangen.

Ebenfalls zu dieser Zeit wird in der Stadt Zürich das Teilstück von der Hohlstrasse bis zum Bahnhof Altstetten gebaut, sodass die Limmattalbahn mit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2022 ihren Betrieb zwischen Altstetten und Killwangen aufnehmen kann.

Bis dahin heisst es jedoch: Geduld haben. Insbesondere in Dietikon. Denn dort werden die Zürcherstrasse und die Badenerstrasse für längere Zeit nur einspurig befahrbar sein. Konkret heisst das, dass die Zürcherstrasse von Mitte 2019 bis Mitte 2021 nur noch nach Westen in Richtung Zentrum befahrbar ist. Wer in Richtung Osten fahren will, muss auf die Schöneggstrasse ausweichen.

Ähnlich sieht es weiter westlich aus. Die Badenerstrasse ist von der Steinmürlistrasse bis zur Bäckerstrasse nur von Westen nach Osten befahrbar, also in Richtung Zentrum. Die Überlandstrasse wiederum ist im Abschnitt Weiningerstrasse bis zur Bunkerkreuzung nur in Richtung Spreitenbach befahrbar. Es entsteht also ein riesiger Kreisel. Er wird die Autofahrer von Mitte 2019 bis Frühling 2022 auf Umwege führen.

Weiterhin gebaut wird dieses Jahr auch an den Hauptstrassen durch Weiningen. Und das hat Konsequenzen für das traditionelle Rebblütenfest, das vom 14. bis zum 16. Juni stattfinden wird. Es wird 2019 und auch 2020 an einem alternativen Standort durchgeführt. Das Fest wechselt von der Badener- und der Dietikonerstrasse an die Schlüechtistrasse.

Schlieren feiert ein doppeltes Jubiläum

Nach 2015 findet dieses Jahr wieder ein Schlierefäscht statt.

Das letzte Jahr hat einmal mehr gezeigt, dass die Limmattalerinnen und Limmattaler feiern können. Allen voran am Dietiker Stadtfest haben sie dies unter Beweis gestellt. Auch dieses Jahr steht eine Reihe von Festen an. Das grösste geht in Schlieren über die Bühne.

50 Jahre nach der ersten Austragung steht vom 30. August bis zum 8. September die zehnte Auflage des Schlierefäscht auf dem Programm. Die Kommission Ortsgeschichte Schlieren nimmt dieses doppelte Jubiläum zum Anlass, dem Thema ein Jahrheft zu widmen.

Und nicht nur zwischen den Buchdeckeln, auch auf den drei Bühnen wird den Besucherinnen und Besuchern einiges geboten. Zu den grossen Namen, die dort gratis bestaunt werden können, zählen Stars wie Michael von der Heide, I Quattro, James Gruntz, Suzanne Klee oder Candy Dulfer.

Neben einem grossen kulinarischen Angebot sowie weiteren Höhepunkten wird am Schlierefäscht auch die Limmattalbahn ihren Platz haben. Geplant ist, dass zum Feststart am 30. August die neue Tramlinie 2 eingeweiht wird.

Böötler haben neu die Ausstiegswahl

Hat es an der Nötzliwiese bald wieder mehr Platz?

Hat es an der Nötzliwiese bald wieder mehr Platz?

Gummiböötler dürfen sich freuen. Sobald die ersten Freizeitkapitäne wieder auf der Limmat unterwegs sind, steht ihnen eine neue Ausstiegsstelle bei der Allmend Glanzenberg in Dietikon zur Verfügung. Sie soll die Nötzliwiese entlasten, die bislang das Ziel der Böötler ist.

Ausgestattet wird die Allmend mit Grillstellen, Wasserzapfsäulen, Bänken, Tischen sowie Toiletten. Die abgeflachten Ufer erleichtern den Ausstieg und laden auch zum Baden ein. Die Erstellung der Allmend ist Teil der Sanierungsarbeiten des Kraftwerks der Elektrizitätswerke des Kantons Zürich in Dietikon.

Bereits Ende Jahr wurden die sanierte Fachwerkbrücke, der neue Aussichtspunkt und der neue Holzsteg beim Reppisch-Delta offiziell eingeweiht. Zu all diesen Massnahmen wurden die EKZ verpflichtet, als sie 2017 die neue Konzession zur Nutzung der Limmat erhielten.

Die Sanierung des Kraftwerks wird voraussichtlich im Oktober beendet sein.

Wahlen: Gesucht werden die elf Vertreter des Bezirks im Kantonsparlament

Auch 2019 ist ein Wahljahr. Nachdem 2018 die Behörden in den Gemeinden neu bestimmt wurden, stehen dieses Frühjahr die Kantonsratswahlen auf dem Programm.

180 Sitze sind am 24. März zu vergeben. Deren 11 stehen dem Bezirk Dietikon zu. Gehalten werden diese Sitze derzeit von der SVP (4), der SP (2), der FDP (2), der CVP (1), der GLP (1) und der BDP (1).

Neben dem Kantonsparlament wird am 24. März auch der Regierungsrat neu gewählt. Im Herbst, genauer am 20. Oktober, stehen dann auch noch die Nationalrats- und Ständeratswahlen an.