Schlieren
Binder hat ein vielfältiges Aufgabenfeld — er bereitet Drittklässler auf die Erstkommunion vor

Als Pastoralassistent der katholischen Kirche Geroldswil hat Markus Binder ein vielfältiges Aufgabenfeld.

Margret Stöcklin
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Nach vielen Jahren im kaufmännischen Sektor reifte in ihm immer mehr der Wunsch, in der Seelsorge tätig zu werden.

Nach vielen Jahren im kaufmännischen Sektor reifte in ihm immer mehr der Wunsch, in der Seelsorge tätig zu werden.

Markus Binder bezeichnet sich selbst als offen gegenüber anderen Ansichten, sozial und ökologisch eingestellt sowie vielseitig interessiert. «Ich empfinde regelmässiges Blutspenden für mich als gesundheitsfördernd und für meine Mitmenschen als dringend notwendig. Weil mir Ökologie sehr wichtig ist, bin ich Mitglied des Natur- und Vogelschutzvereins rechtes Ufer Limmattal sowie des Vereins Schwalbe Schlieren», sagt er. Ausserdem ist er im Vorstand des Vereins Wabe (Wachen und Begleiten) Limmattal. «Hier engagieren sich rund 40 umfassend ausgebildete und professionell geförderte Begleiterinnen gewissenhaft für kranke und sterbende Menschen», erklärt Binder, der 1966 in Rümlang geboren wurde.

Dort ist er auch aufgewachsen, zur Schule gegangen und hat schon während seiner Jugendzeit zahlreiche Wanderungen und Velotouren rund um die Weininger Höhe unternommen, weshalb ihm diese schon lange ein Begriff ist. Nachdem Amor treffsicher ins Schwarze geschossen hatte, zog Binder zu seiner heutigen Frau Colette an den Zürichsee. Danach verschlug es ihn berufsbedingt zwei Jahre lang nach Luzern.

Im Limmattal fühlt er sich sehr wohl

2009 zog das Ehepaar nach Schlieren, wo es das Glück hatte, eine Wohnung der Gemeinnützigen Baugenossenschaft Limmattal (GBL) zu bekommen, die dieses Jahr ihr 90-jähriges Bestehen feiert. «Im Limmattal fühle ich mich sehr wohl. Hier bin ich am Puls des Lebens. Ich erlebe eine Gemeinschaft aus allen Völkern und Klassen, was mich prägt und trägt», erklärt der begeisterte Schlieremer.

Nach vielen Jahren im kaufmännischen Sektor reifte in ihm immer mehr der Wunsch, in der Seelsorge tätig zu werden. So absolvierte der heute 53-Jährige in Zürich die vierjährige kantonale Ausbildung für Katechese sowie den genauso langen Studiengang Theologie. Anschliessend studierte er noch zwei Jahre an der Universität Luzern. In diesen Jahren war er nebenher in Pfarreien aktiv.

Viel in der Region zu Fuss unterwegs

Seine aktuelle berufliche Tätigkeit umschliesst das Amt des Pastoralassistenten in der katholischen Kirche Geroldswil. «In dieser Tätigkeit bereite ich Drittklässler auf ihre Erstkommunion sowie Jugendliche auf die Firmung vor. Daneben erteile ich den Erstklässlern Religionsunterricht, führe Wortgottesdienste und Beerdigungen durch und bin für die Sternsinger-Aktion zuständig», erklärt Binder. Zudem hat er das Präsidium des Pastoralkreises mit Dietikon, Schlieren, Urdorf, Geroldswil, Oetwil, Weiningen, Unterengstringen und Oberengstringen inne.

Auf ein eigenes Auto kann das Ehepaar Binder problemlos verzichten, weil das öffentliche Verkehrsnetz sehr gut ausgebaut ist, so Binder. Besondere Freude haben die beiden an der Postautolinie 201, welche sie in kürzester Zeit mit dem Fusse des Üetlibergs verbindet. Neben dem Zürcher Hausberg, auf dem Binders Grossvater einst Bahnhofvorstand war, gehört die Heitersberg-Region zu den favorisierten Wandergebieten des Ehepaars. Unterwegs hält Colette Binder spezielle Momente gerne mit der Kamera fest.

Optimale Trainingsmöglichkeiten findet der sportlich aktive Binder auf dem Schlieremer Berg. «Hier kann ich mich gut für meine bevorzugten Volksläufe wie den Neujahrslauf von Dietikon, den Reppischtal-Lauf, den Limmattallauf in Baden sowie den Silvesterlauf in Zürich vorbereiten.»

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