Unterengstringen

Bei der Kranzniederlegung wurde auch die schweizerisch-russische Freundschaft gefeiert

Unter der Russenlinde wurde in diesem Jahr bereits zum 15. Mal der gefallenen Russen der Zweiten Schlacht von Zürich gedacht.

Das Wetter wechselte immer wieder zwischen Sonnenschein und Regen, als der Unterengstringer Gemeindepräsident Simon Wirth (FDP) zuerst in Russisch die Delegation aus Russland willkommen hiess und danach auf Deutsch die geladenen Gäste aus Unterengstringen begrüsste. Etwa 25 Personen hatten sich an diesem 25. September in der Rüti oberhalb des Klosters Fahr zur Kranzniederlegung versammelt.

Vor genau 220 Jahren verübten an diesem Ort die von Dietikon her kommenden Franzosen einen Überraschungsangriff auf die in Unterengstringen stationierten Kosaken. Dabei verloren über 1000 russische Soldaten ihr Leben. Im Anschluss an dieses Manöver waren die Kosaken zum Rückzug gezwungen. Dieses Ereignis ging als die Zweite Schlacht von Zürich in die Geschichtsbücher ein.

Nun fand beim Gedenkstein unter der Russenlinde die Gedenkfeier bereits zum 15. Mal statt. Nebst den Vertretern der Gemeinde waren wie üblich auch Delegierte des russischen Kosaken-Heers und der russischen Botschaft anwesend. Sowohl Wirth als auch Attaché Alexey Nikolaev von der russischen Botschaft betonten in ihren Reden, dass das Denkmal nicht nur zum Gedenken an die Gefallenen, sondern auch für die Freundschaft zwischen Unterengstringen, der Schweiz und Russland stehe. Die Feier wurde mit einem Apéro beendet, bei dem nebst russischem und schweizerischem Gebäck auch ein Gläschen Wodka auf die Gäste wartete.

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Autor

Sebastian Schuler

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