Bezirk Dietikon
«Insgesamt läuft unsere Wirtschaft sehr gut»: Arbeitslosenquote liegt neu bei 2,3 Prozent

Im Bezirk Dietikon waren Ende Juli 1139 Personen als arbeitslos gemeldet. Im Juni waren es noch 1267.

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Die Arbeitslosenquote ist im Juli um 0,2 Prozent gesunken, am stärksten im Baugewerbe, im Gastgewerbe sowie im Transportwesen. Neu sind nur noch 1139 statt wie im Juni 1267 Personen als arbeitslos gemeldet.

Die Arbeitslosenquote ist im Juli um 0,2 Prozent gesunken, am stärksten im Baugewerbe, im Gastgewerbe sowie im Transportwesen. Neu sind nur noch 1139 statt wie im Juni 1267 Personen als arbeitslos gemeldet.

Symbolbild: Andrea Weibel

Die Arbeitslosenquote im Bezirk Dietikon sinkt weiter. Im Juli lag sie bei 2,3 Prozent. Das sind 0,2 Prozentpunkte weniger als noch im Juli, wie den neuesten Zahlen des kantonalen Amts für Wirtschaft und Arbeit zu entnehmen ist. Konkret waren im Bezirk Dietikon Ende Juli 1139 Personen beim Regionalen Arbeitsvermittlungszentrum als arbeitslos gemeldet. Das sind 128 weniger als im Vormonat.

Auch kantonsweit ist die Zahl der Arbeitslosen weiter gesunken. Die Arbeitslosenquote blieb wie im Vormonat bei 1,7 Prozent, dem tiefsten Wert seit über 20 Jahren. Die Fachleute rechnen damit, dass der diesjährige Tiefpunkt bald erreicht sein wird, wie es in der am Montag veröffentlichten Mitteilung des Amts für Wirtschaft und Arbeit heisst.

461 Personen weniger als im Vormonat

Ende Juli waren demnach 14'463 Personen bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren als arbeitslos gemeldet. Das sind 461 Personen weniger als im Vormonat. Die Arbeitslosigkeit ist dabei fast in allen Branchen leicht gesunken, am stärksten im Baugewerbe (-90), im Gastgewerbe (-83) sowie im Transportwesen (-82). Die Zahl der offenen Stellen betrug 11'111. Am meisten gesucht waren Handwerks- und Baufachkräfte sowie Köche und Servicekräfte.

Sinkende Arbeitslosenzahlen seien auch in allen Altersgruppen auszumachen – mit Ausnahme der 15- bis 19-Jährigen (+213). «Weil jeweils im Sommer der Schulabschluss und der Übertritt ins Berufsleben erfolgen, führt dies zu einem temporären Anstieg der Arbeitslosigkeit», heisst es in der Mitteilung weiter.

Gute Wirtschaft «dank des starken Frankens»

In den kommenden Monaten rechnen die Fachleute weiterhin mit einer tiefen Arbeitslosigkeit. Von einer weiteren markanten Abnahme sei jedoch kaum auszugehen. «Insgesamt läuft unsere Wirtschaft trotz der Folgen des Ukraine-Kriegs immer noch sehr gut. Auch wenn die Inflation Bevölkerung und Wirtschaft schmerzt – der Kanton Zürich und die Schweiz sind vor allem dank des starken Frankens weniger stark betroffen als andere Länder», wird Volkswirtschaftsdirektorin Carmen Walker Späh (FDP) in der Mitteilung zitiert. «In den kommenden Monaten rechne ich deshalb mit weiterhin sehr tiefen Arbeitslosenzahlen. Die Kehrseite: Auch der Arbeitskräftemangel dürfte sich weiter verschärfen.»

Wie es in der Mitteilung weiter heisst, würden die Zürcher Unternehmen die aktuelle Geschäftslage immer noch mehrheitlich gut einschätzen. «Auch die Geschäfts- und Beschäftigungserwartungen bleiben positiv, werden jedoch weniger optimistisch eingeschätzt als noch im Frühling. Dies könnte unter anderem auf die steigende Inflation und die Gefahr einer europäischen Energiemangellage im kommenden Winter zurückzuführen sein», so das Amt für Wirtschaft und Arbeit. (sda/liz)