Schlieren

Angestellte sollen Lunchchecks erhalten – nicht nur um Umsatz in Restaurants zu steigern

Von den Lunchchecks würden das städtische Personal und die Schlieremer Restaurants profitieren, ist Walter Jucker überzeugt.

Von den Lunchchecks würden das städtische Personal und die Schlieremer Restaurants profitieren, ist Walter Jucker überzeugt.

Um den Umsatz in Schlieremer Restaurants zu steigern, sollen Angestellte Lunchecks erhalten. Dies fordert der SP-Gemeinderat Walter Jucker. Auch befragte Mitarbeitende der Stadt wurden die ­Abgabe begrüssen.

Schlieren «Bei Personalfragen passt sich die Stadt Schlieren fast immer den Regeln und Vorgaben des Kantons Zürich an, ausgenommen bei der Abgabe von Lunchchecks.» Das schreibt SP-Gemeinderat Walter Jucker in einem kürzlich eingereichten Postulat. Er bittet den Stadtrat daher, zu prüfen, ob ab dem kommenden Jahr den Angestellten der Stadt Schlieren Lunchchecks abgegeben werden können. Dabei sollen die Luchcheck-Regeln der kantonalen Verwaltung angewendet werden.

Aus Sicht von Jucker spricht einiges dafür, Lunchchecks abzugeben. «Restaurants in Schlieren würden in der Zeit nach Corona mehr Umsatz machen, was zu weniger Schliessungen führen könnte und auch zu grösseren Einnahmen des Fiskus führen würde», schreibt er unter anderem in seiner Begründung.

Befragte Mitarbeitende begrüssen die Abgabe

Auch um weiterhin attraktive Arbeitsplätze anbieten zu können, mache die Abgabe von Lunchchecks Sinn, ist Jucker überzeugt. Zudem würden befragte Mitarbeitende der Stadt die ­Abgabe begrüssen. «Durch die Abgabe von Lunchchecks kann davon ausgegangen werden, dass sich die Angestellten der Stadt gesünder ernähren und es könnte dadurch zu weniger krankheitsbedingten Ab­senzen kommen», schreibt Jucker ­weiter.

Der Gemeinderat äussert sich in seinem Vorstoss auch zu den Kosten für die Stadt, die durch die Abgabe der Checks entstehen würden. «Die Stadt Schlieren beschäftigt zirka 280 Vollzeitstellen. Die Abgabe von Lunchchecks an das Personal würde somit jährliche Kosten von rund 420'000 Franken verursachen.» 

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