Birmensdorf

Primarschule sucht eine Alternative zu einem Abriss

Das Birmensdorfer Primarschulhaus Reppisch soll nicht unbedingt abgerissen werden.

Das Birmensdorfer Primarschulhaus Reppisch soll nicht unbedingt abgerissen werden.

Die Birmensdorfer Primarschulgemeinde führt derzeit Abklärungen durch, um mögliche Alternativen zum Abriss des Schulhauses Reppisch zu eruieren. Dies teilte Ernst Brand, der Präsident der Primarschule Birmensdorf, an der Gemeindeversammlung mit.

Dazu werden geologische Abklärungen im Bereich des bestehenden Schulgeländes in Auftrag gegeben.

Der Grund: Kurz, nachdem der Planungskredit für den Neubau des Schulhauses erteilt wurde, stand bereits eine mögliche Unterschutzstellung des Gebäudes durch den Denkmalschutz im Raum.

Abriss erscheint nicht möglich

Diese Befürchtung erhärtete sich in der Zwischenzeit, wie Brand erklärte: «Heute erscheint und sehr wahrscheinlich, dass das Schulhaus Reppisch nicht abgerissen werden kann.» Man habe sich daher seitens der Behörden mit möglichen Alternativen auseinandergesetzt. «Wir versuchen über den Dialog mit der Denkmalpflege abzuklären, ob ein sinnvoller Kompromiss erreicht werden kann», so Brand. Gleichzeitig sei man auf der Suche nach baulichen Möglichkeiten, damit doch ein Neubau errichtet werden könnte. Aufgrund dieser Sachlage wird sich der Abschluss der Projektierung für den Neubau verzögern, und nicht wie geplant Ende 2012 zu erwarten sein.

Rechnungen schliessen im Plus

Sowohl die Jahresrechnung der Primarschulgemeinde Birmensdorf als auch diejenige der Sekundarschulgemeinde Birmensdorf-Aesch schlossen besser ab als budgetiert. Ihre Rechnungen zeigten statt des budgetierten Aufwandüberschusses einen Ertragsüberschuss. In beiden Fällen ist das positive Ergebnis aufgrund höherer Steuererträge zustande gekommen. Die 48 anwesenden Stimmberechtigten nahmen den Antrag der beiden Schulgemeinden auf Annahme der Rechnung 2011 einstimmig an.

Ebenfalls einstimmig angenommen wurde die Jahresrechnung der politischen Gemeinde. Sie schloss um 4,1 Millionen Franken besser als budgetiert mit einem Ertragsüberschuss von 2,8 Millionen Franken. Das bessere Ergebnis des Budgets war dem Umstand zu verdanken, dass die Gemeinde beträchtliche höhere Beträge aus Steuererträgen, Grundstückgewinnsteuern und Buchgewinnen aus Grundstückverkäufen abschöpfen konnte. Der Selbstfinanzierungsgrad der Gemeinde betrug im vergangenen Jahr 100 Prozent. Finanzvorstand Werner Haab (SVP) tönte in seiner Präsentation der Jahresrechnung an, dass es aufgrund des positiven Rechnungsabschlusses bei der kommenden Budgetierung zu einer weiteren Senkung des Steuerfusses kommen könnte. (fni)

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