Dietikon

Postulat: Dietikon soll Trinkwasser als Menschenrecht und öffentliches Gut anerkennen

Gemäss SP-Gemeinderat Martin Steiner soll auch Dietikon Teil des «Blue Community»-Netzwerkes werden.

Gemäss SP-Gemeinderat Martin Steiner soll auch Dietikon Teil des «Blue Community»-Netzwerkes werden.

SP-Gemeinderat Martin Steiner reichte ein Postulat ein, damit Dietikon Teil des «Blue Community»-Netzwerk wird. Andere teilnehmende Städte in der Schweiz sind derzeit Bern, Neuenburg und St. Gallen.

«Blue Community» ist ein internationales Netzwerk, das sich für das Menschenrecht auf freien Zugang zu Trinkwasser und gegen die Privatisierung der Wasserversorgung engagiert. Der Dietiker Gemeinderat Martin Steiner regt in einem Postulat an, dass der Stadtrat Massnahmen ausarbeitet und umsetzt, um die Stadt auch als Blue Community anerkennen zu lassen. Damit würde die Stadt sich zu folgenden Grundsätzen bekennen: die Anerkennung des Menschenrechts auf Wasser und Wasser als öffentliches Gut. Ferner soll wo möglich auf Flaschenwasser verzichtet und Leitungswasser verwendet werden und auf internationale Partnerschaften für öffentliche Kooperation gesetzt werden. 

Weiter soll der Stadtrat «Massnahmen zur Steigerung der Wertschätzung der hohen Dietiker Wasserqualität» ergreifen. Steiner hat das Postulat mit 14 Mitunterzeichnenden eingereicht, darunter auch drei FDP-Gemeinderäte und einer aus der CVP. In der Schweiz sind bislang die Städte Bern, Neuenburg und St. Gallen, diverse Universitäten und Hochschulen sowie verschiedene Organisationen Teil des Netzwerks. Mit der Selbstdeklaration als Blue Community soll die städtische Verwaltung laut Steiner auch dazu beitragen, den Plastikmüll zu reduzieren.

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