Schlieren

Panne bei der Zustellung: Wahlwerbung landet nicht bei allen

Es ist nicht das erste Mal, dass der Stadt so etwas passiert. (Archiv)

Es ist nicht das erste Mal, dass der Stadt so etwas passiert. (Archiv)

Dank Rückmeldungen aus der Bevölkerung merkte die Stadt, dass die Wahlwerbung für die bevorstehenden Wahlen nicht an alle Stimmberechtigten zugestellt wurde.

Im Auftrag der politischen Parteien hat die Stadt Schlieren vergangene Woche die Wahlwerbung für die Kantonsrats- und Regierungsratswahlen vom 24. März in die Schlieremer Haushalte verschickt. Dabei ist der Stadt jedoch ein Fehler passiert. Eigentlich wollte sie jeden Haushalt mit einem Couvert bedienen, auch wenn mehrere Stimmberechtigte zusammenwohnen. Doch das war nicht überall der Fall.

«Leider sind bei manchen Haushalten mehrere oder gar keine Couverts eingegangen», sagt Gabriela Thoma, stellvertretende Stadtschreiberin, auf Anfrage. Die Stadt entschuldige sich für dieses Versehen. Beim Versand handle es sich um das Verschicken von Wahlpropaganda und nicht um abstimmungsrelevante Wahlunterlagen, betont Thoma. «Die Stadt organisiert den Versand für die Parteien schon seit einigen Jahren. Wir bedauern, dass diese Dienstleistung dieses Mal fehlerhaft war.»

Wie sich dieser Fauxpas ereignen konnte, hat die Stadt Schlieren bereits überprüft, sagt Thoma. «Bei der Adressaufbereitung sind Fehler unterlaufen. Die Abläufe der Selektionskriterien wurden von Fachpersonen des Software-Anbieters untersucht und angepasst, um künftig einen korrekten Versand gewährleisten zu können», erklärt Thoma weiter.

Bemerkt hat die Stadt den Fehler aufgrund von Rückmeldungen aus der Bevölkerung. Wie viele Haushalte nicht richtig beliefert worden seien, könne nicht abschliessend eruiert werden, so Thoma. Eine Wiederholung des Versands wird es nicht geben. «Dazu ist die Zeit zu knapp bis zum Wahltermin.»

Es ist nicht das erste Mal, dass es im Limmattal bei einem politischen Versand zu einer Panne kommt: Im September 2016 hatte das Verwaltungs- und Rechenzentrum St. Gallen (VRSG) die Stimmcouverts der Stadt Dietikon mit einer falschen Rücksendeadresse verschickt. Dank eines Sonderefforts der Stadt, der VRSG und der Post kamen dann aber gleichwohl alle Stimmcouverts im Dietiker Stadthaus an.

Verwandte Themen:

Autor

Sibylle Egloff

Meistgesehen

Artboard 1