Landesaustellung

Nexpo, kurz für «die neue Expo» — Zürcher Stadtrat bewilligt 1 Million für Landesausstellungs-Projekt

Am Projekt beteiligt sind die zehn grössten Städte der Schweiz. (Themenbild)

Am Projekt beteiligt sind die zehn grössten Städte der Schweiz. (Themenbild)

Anfang 2020 will der Verein, der die Landesausstellung Nexpo entwickelt, entscheiden, ob das Grossprojekt fortgesetzt wird oder nicht. Unter der Voraussetzung, dass es weitergeht, spricht die Stadt Zürich für die nächste Phase schon mal Geld und stellt eine Projektbegleitung an.

Die neue Stelle im Präsidialdepartement wäre befristet bei einem Pensum von 80 Prozent, was 390'000 Franken kosten würde. Der Anteil der Stadt Zürich am Vereinsbudget beträgt weitere 635'000 Franken, was insgesamt 1,025 Millionen Franken ergibt.

Wird die Idee der Nexpo längerfristig weiterentwickelt, wird der Stadtrat einen Antrag an den Gemeinderat stellen, so dass dieser dann über die Finanzierung der darauffolgenden Projektphase entscheiden kann, teilte der Stadtrat am Mittwoch mit.

Zehn grösste Städte beteiligt

Die Idee einer Landesausstellung unter dem Namen Nexpo, kurz für «die neue Expo», wurde 2016 lanciert. Daran beteiligt sind die zehn grössten Städte, also Zürich, Basel, Bern, Biel, Genf, Lausanne, Lugano, Luzern, Winterthur und St. Gallen. Durchgeführt werden soll die Landesausstellung in zehn bis fünfzehn Jahren. (sda)

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