Wegen dieses Departementswechsels war eine Ersatzwahl für die Leitung des Ostschweizer Strafvollzugskonkordats nötig geworden, wie dieses gestern mitteilte. Seit ihrer Wahl in die Zürcher Regierung 2015 amtete Fehr als Vizepräsidentin der Ostschweizer Strafvollzugskommission, dem obersten Organ des Ostschweizer Strafvollzugskonkordats.

Die Zürcherin engagiere sich auch gesamtschweizerisch stark für den Justizvollzug, heisst es in der Mitteilung. Dessen Kernaufgabe sei es, die Gefangenen auf ein deliktfreies Leben in Freiheit vorzubereiten. Und auch der neue Vizepräsident, der St. Galler Regierungsrat Fredy Fässler (SP), befasse sich intensiv mit diesem Thema. Er amtet auch als Präsident des Stiftungsrates des Schweizerischen Kompetenzzentrums für den Justizvollzug.

Im Ostschweizer Strafvollzugskonkordat haben sich die Kantone Appenzell Innerrhoden, Appenzell Ausserrhoden, Glarus, Graubünden, Schaffhausen, St. Gallen, Thurgau und Zürich zusammengeschlossen zur gemeinsamen Regelung des Strafvollzugs.