Bezirk Dietikon

In neun von elf Gemeinden hat Daniel Jositsch die Nase vorn

2015 erhielt Noser im Bezirk Dietikon die meisten Stimmen aller Kandidaten.

2015 erhielt Noser im Bezirk Dietikon die meisten Stimmen aller Kandidaten.

Von den sieben Ständeratskandidaten hat nur Daniel Jositsch (SP) im ersten Wahlgang den Sprung nach Bern geschafft. Dieses Resultat widerspiegelt sich auch im Bezirk Dietikon.

Jositsch (8672 Stimmen) setzte sich hier deutlich gegen seine Konkurrenten durch. Auf den nächsten Plätzen folgen Ruedi Noser (FDP, 6673 Stimmen) und Roger Köppel (SVP, 5655 Stimmen). Tiana Moser (GLP, 2948 Stimmen), Marionna Schlatter (Grüne, 2689 Stimmen), Nicole Barandun (CVP, 1100 Stimmen) und Nik Gugger (EVP, 551 Stimmen) liegen deutlich hinter den drei Erstplatzierten.

Jositsch erhielt in neun der elf Bezirksgemeinden am meisten Stimmen. Lediglich in Oetwil und Uitikon schaffte es Jositsch nicht auf Platz eins. In Oetwil erhielten sowohl Ruedi Noser als auch Roger Köppel mehr Stimmen als der wiedergewählte SP-Ständerat.

«Ich hatte grossen Respekt vor dem ersten Wahlgang»

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Der bereits im ersten Wahlgang der Zürcher Ständeratswahlen überdeutlich gewählte Daniel Jositsch (SP) bei der offiziellen Blumenübergabe durch die Regierungspräsidentin Carmen Walker Späh.

Auch in Uitikon belegte Noser Platz eins. Dort schaffte es Jositsch auf den zweiten Platz. In Weiningen wiederum belegte Köppel hinter Jositsch den zweiten Platz. Noser schaffte dort nur das drittbeste Resultat.


2015 lag Ruedi Noser noch vorne 

Das ist eine grosse Veränderung zur Wahl von vor vier Jahren. Damals erhielt Noser im Bezirk Dietikon die meisten Stimmen aller Kandidaten. Der FDP-Politiker hatte 2015 in sechs Bezirksgemeinden die Nase vorne, Jositsch in deren vier. (zim)

SVP-Kandidat Roger Köppel verzichtet eventuell auf zweiten Wahlgang

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SVP-Ständeratskandidat Roger Köppel ist allenfalls bereit, nicht in den zweiten Wahlgang für den Zürcher Ständerat zu steigen. "Für mich gilt: Thema vor Posten", sagte er gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Es gehe um Positionen, nicht um seine Karriere. Die Partei werde die Ausgangslage analysieren und dann - voraussichtlich am Donnerstag - über die weitere Strategie entscheiden. "Wir werden sachlich diskutieren, was gut für den Kanton Zürich ist."

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