Winterthur

Es gibt wieder mehr leerstehende Wohnungen – und ein Drittel davon sind Neubauten

Es gibt wieder ein paar freie Wohnungen mehr in Winterthur. (Symbolbild)

Die Wohnungsknappheit in Winterthur hat sich entspannt: Die Leerwohnungsziffer, also der Anteil leerstehender Wohnungen, ist im Vergleich zum Vorjahr deutlich gestiegen. Per 1. Juni 2019 waren 0,75 Prozent aller Wohnungen nicht vermietet oder standen zum Verkauf.

Im Vorjahr lag die Leerwohnungsziffer noch bei 0,56 Prozent. Die aktuellen 0,75 Prozent sind der höchste Wert seit fast 20 Jahren, wie die Stadt am Dienstag mitteilte.

Knapp ein Drittel der 413 leeren Wohnungen sind weniger als 2,5 Jahre alt und gelten damit als Neubauwohnungen. Die Stadt rechnet damit, dass wegen der regen Bautätigkeit auch in den nächsten zwei Jahren mit einem höheren Leerwohnungsanteil zu rechnen ist.

Der Leerwohnungsbestand wird jedes Jahr im Auftrag des Bundesamtes für Statistik erhoben. Es werden nur Wohnungen gezählt, die am Stichtag leer stehen und zur Vermietung oder zum Verkauf angeboten werden.

Die Statistik entspricht allerdings nicht dem Angebot an Wohnungen, die zu einem bestimmten Stichtag ausgeschrieben sind, da bei vielen Wohnungen das Mietverhältnis nahtlos ins Folgende übergeht.

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