Bundesfeier

Eisschnellläufer Christian Oberbichler: «Trotz Hürden nicht den Kopf hängen lassen»

Nicht etwa ein Politiker hielt dieses Jahr eine Festrede auf dem Embri-Areal, sondern ein Profisportler: An der Bundesfeier in Urdorf sprach der Eisschnellläufer Christian Oberbichler über den Mut, seine Träume zu verwirklichen.

Traditionsgemäss fand in Urdorf die Bundesfeier auf dem Embri-Areal statt. Auch kulinarisch blieb man der Tradition treu: Raclette und Älplermagronen. Die Festrede hielt dieses Jahr aber nicht etwa ein Politiker, sondern ein Profisportler. Der Urdorfer Eisschnellläufer, Christian Oberbichler hielt die 1.-August-Rede.

Während Silvia Steiner (CVP) vergangenes Jahr in Urdorf den Cervelat zum Protagonisten ihrer Festrede machte, war dieses Jahr der Blumenkohl an der Reihe. Mit diesem begann Christian Oberbichler seine Festrede. Er lobte die Qualität der Lebensmittel von Urdorfer Bauern. «Dank zahlreichen Bauern in unserem Dorf, wie zum Beispiel Bauer Grob oder unseren Nachbarn Bauer Zollinger, bekommen wir perfekte Lebensmittel mit sehr hohem Standard.» Ausserdem beeinflusse die artgerechte Tierhaltung die Qualität der Tierprodukte. Nach dem kulinarischem Exkurs schnitt der Eisschnellläufer sein Kernthema an: Träume und dass man sie verwirklichen soll. Bereits als kleiner Junge gab es für Oberbichler keinen anderen Traumberuf als Profisportler. «Bevor jeder von uns etwas beginnt, war ein Gedanke in unseren Köpfen», sagte er. Es sei deshalb wichtig, unsere Träume zu verfolgen und trotz Hürden nicht den Kopf hängen zu lassen. Denn oftmals seien es unsere eigenen Gedanken, die uns im Wege stehen. Die Ansprache beendete der 26-Jährige mit einem Zitat, das ihm sehr viel bedeutet: «Warte nicht auf den richtigen Moment, denn dieser kommt nicht auf dich zu.»

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