Zürich

Ein Achtel aller Wohnungen wechselt jährlich den Mieter

In der Stadt Zürich werden viele Wohnungen gebaut, trotzdem stehen nur sehr wenige leer. (Symbolbild)

In der Stadt Zürich werden viele Wohnungen gebaut, trotzdem stehen nur sehr wenige leer. (Symbolbild)

Eine Publikation der Stadt Zürich bringt interessante Details zur Wohnungsfluktuation ans Licht.

Die Stadt Zürich publizierte am Dienstag einen Artikel, der die Fluktuation Zürcher Wohnungen veranschaulichte. Demzufolge werden private Mietwohnungen in der Stadt Zürich im Durchschnitt während sieben Jahren bewohnt, bis es schliesslich zu einem Mieterwechsel kommt. Wesentlich höher ist die Verweildauer in Genossenschaftswohnungen sowie in Eigentumswohnungen und Einfamilienhäusern.

Rund 2300 Wohnungen werden pro Monat in Zürich neu bezogen, in den Zügelmonaten April und Oktober sind es sogar je 2800, wie Statistik Stadt Zürich am Dienstag mitteilte. Die 28'000 neu bezogenen Wohnungen jährlich würden rund einem Achtel des gesamtes Bestandes entsprechen. Die Quote von 12,6 Prozent entspricht der sogenannten Wohnungsfluktuation.

Während private Mietwohnungen im Schnitt alle sieben Jahre neu bezogen werden, sind es bei Genossenschaftswohnungen 14 Jahre. Noch seltener sind Wechsel im Eigentumsbereich: Stockwerkeigentum wird im Schnitt 40 Jahre lang bewohnt, Einfamilienhäuser sogar 50 Jahre.

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