Arbeitsmarkt

Die Zahl der Arbeitslosen geht im Limmattal wieder zurück

Auch im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Situation im Bezirk Dietikon verbessert. (Archivbild)

Auch im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Situation im Bezirk Dietikon verbessert. (Archivbild)

Nachdem die Arbeitslosenquote im Januar anstieg, sank sie im Februar. Zurzeit liegt sie bei 3,2 Prozent. Im Bezirk Dietikon hat die Zahl der Arbeitslosen um 33 Personen abgenommen.

Neu sind beim Regionalen Arbeitsvermittlungszentrum noch 1589 Personen als arbeitslos gemeldet, wie das kantonale Amt für Wirtschaft und Arbeit gestern mitteilte. Das entspricht einer Februar-Arbeitslosenquote von 3,2 Prozent. Schon im Dezember lag die Quote bei 3,2 Prozent, ehe sie im Januar auf 3,3 Prozent anstieg.

Der Bezirk Dietikon hat im Vergleich zur Bevölkerungszahl nach wie vor den grössten Anteil Arbeitsloser. Am zweithöchsten ist er im Bezirk Dielsdorf: Dort lag er im Februar wie schon im Januar bei 2,7 Prozent. Danach folgen die Bezirke Zürich, Horgen und Bülach, wo die Quote im Februar bei 2,5 Prozent blieb. Die tiefste Arbeitslosenquote hat der Bezirk Andelfingen mit 1,4 Prozent. Von den total zwölf Zürcher Bezirken sind Dietikon (von 3,3 auf 3,2 Prozent), Winterthur (von 2,2 auf 2,1) und Pfäffikon (von 1,8 auf 1,7) die einzigen, in denen sich die Quote im Februar veränderte.

Auch im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Situation im Bezirk Dietikon verbessert. So betrug die Arbeitslosenquote im Februar 2019 noch 4,0 Prozent, lag also 0,8 Prozentpunkte höher als im Februar 2020. Absolut ist die Arbeitslosenzahl im Bezirk Dietikon zwischen Februar 2019 und Februar 2020 von 1868 auf 1622 gesunken. Kein anderer Zürcher Bezirk weist im Vorjahresvergleich eine derart positive Tendenz aus.

Arbeitslosenquote im Kanton Zürich ziemlich stabil

So ist sie von 2,4 Prozent im Januar auf 2,3 Prozent im Februar gesunken. Dies entspricht einem Rückgang um 276 Personen, von 20364 Arbeitslosen auf 20088 Arbeitslose.

Der leichte Rückgang im Februar 2020 sei saisonal bedingt, schreibt das Amt für Wirtschaft und Arbeit in seiner Mitteilung. Das zeigte sich gerade im Baugewerbe, das einen Rückgang der Arbeitslosen um 160 Personen aufwies. Auch Rundungsmechanismen hätten zum Rückgang der Quote beigetragen.

Ausmass der Auswirkungen auf die Wirtschaft 

Die Zukunft sieht das Amt für Wirtschaft und Arbeit eher negativ: Zwar zeige die Zürcher Wirtschaft Anzeichen einer Erholung, insbesondere die Industrie. Aber: «Der Ausbruch des Corona-Virus dürfte diese Entwicklung stoppen.» Das Ausmass der Auswirkungen auf die Wirtschaft infolge Lieferengpässen und Nachfragerückgängen sei noch nicht abschätzbar. Zudem erreichten alleine ­Montagmorgen über 40 Voranmeldungen für Kurzarbeit das Amt. 94 Kurzarbeit-Gesuche wurden schon bis Freitag bewilligt.

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