Pandemie

Die Stadt Zürich verzichtet auf Gebühren für öffentlichen Grund – zur Freude betroffener Betriebe

Viele Betriebe hatten Umsatzeinbussen wegen der Corona-Pandemie. Die Stadt Zürich will die Auswirkungen abfedern und verzichtet auf einen Teil der Gebühren für die Nutzung des öffentlichen Grunds. (Archivbild)

Viele Betriebe hatten Umsatzeinbussen wegen der Corona-Pandemie. Die Stadt Zürich will die Auswirkungen abfedern und verzichtet auf einen Teil der Gebühren für die Nutzung des öffentlichen Grunds. (Archivbild)

Wegen der Corona-Pandemie verzichtet die Stadt Zürich auf einen Teil der Gebühren für die Nutzung des öffentlichen Grunds. Das kommt Gastronomiebetrieben, Märkten, Detailhandelsgeschäften und dem Taxigewerbe zugute.

Zahlreiche Betriebe hatten starke Umsatzeinbussen wegen der Corona-Pandemie und sie stehen auch weiterhin unter enormem wirtschaftlichen Druck durch Hygieneauflagen, Distanzregeln oder Beschränkung der Personenzahl. Daher hat der Stadtrat beschlossen, die betroffenen Gewerbezweige zu entlasten, wie er am Mittwoch mitteilte.

So verzichtet die Stadt rückwirkend für die Monate April und Mai ganz auf die Gebühren für Taxistandplätze. Von Juni bis Ende August werden die Gebühren um 50 Prozent reduziert.

Ebenfalls halbiert werden vom 1. Juni bis 31. August die Gebühren für Märkte und Warenauslagen bei Detailhandelsgeschäften. Auf 100 Prozent verzichtete die Stadt bereits bei Lebensmittelmärkten und Warenauslagen für April und Mai und für den Flohmarkt im Mai.

Dieselbe Regelung gilt auch bei den Boulevardflächen für das Gastgewerbe. Wo es möglich ist, konnten die Flächen ab 11. Mai erweitert werden, damit gleich viele Gäste bewirtet werden können, wie vor den Distanzregeln.

Der Stadt entgehen damit Einnahmen in Höhe von insgesamt rund 2,17 Millionen Franken.

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