Oberengstringen

Die Gemeinde digitalisiert ihr Parkkarten-System: Es braucht keine physischen Parkkarten mehr

Die Lizenzkosten für die Einführung dieser digitalen Lösung betragen 9693 Franken.  (Symbolbild)

Die Lizenzkosten für die Einführung dieser digitalen Lösung betragen 9693 Franken. (Symbolbild)

Künftig braucht es keine physischen Parkkarten mehr. Stattdessen werden die Dauerparkkarten digital mit dem Kennzeichen verknüpft.

Der Oberengstringer Gemeinderat hat sich für eine Zusammenarbeit mit der Digitalparking AG entschieden. Das Dietiker Unternehmen ist auf die Digitalisierung der Parkplatzbewirtschaftung spezialisiert. In Oberengstringen werden die Benutzer ihre Dauerparkkarten neu über die Parkingpay-App, über das Internet oder am Schalter der Einwohnerkontrolle im Gemeindehaus beziehen können. Somit ist der Ausdruck einer physischen Parkkarte nicht mehr nötig. Stattdessen ist die Bewilligung respektive die Dauerparkkarte an das Kennzeichen des Autos geknüpft. Entsprechend basieren die Kontrollen künftig auf einer Kennzeichenerkennung. Autofahrer müssen also nicht mehr daran denken, ihre Parkkarte hinter der Windschutzscheibe anzubringen.

Die Lizenzkosten für die Einführung dieser digitalen Lösung betragen 9693 Franken. Diese hat der Oberengstringer Gemeinderat nun genehmigt. Wann genau das neue System eingeführt wird, werde die Gemeinde noch frühzeitig kommunizieren, schreibt der Gemeinderat in einer Mitteilung.

Bisher werden die Oberengstringer Parkkarten mit der Software der Firma Innovative Web AG (i-web) erstellt und verwaltet. Hierbei können die Bürger ihre Parkkarte über den Online-Schalter der Gemeinde beantragen und nach erfolgter Prüfung zuhause ausdrucken. Bezahlt werden konnte per i-Payment oder auf Wunsch per Rechnung. Auch der Gang an den Schalter der Einwohnerkontrolle war möglich.

Mit der neuen Lösung der Digitalparking AG wird nun insbesondere die Bezahlung über die Parkingpay-App und die Twint-App möglich. (liz)

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