Die Stadtzürcher haben dem Kredit für die Wohnsiedlung Leutschenbach klar zugestimmt. Der Kredit über 213,2 Millionen Franken für die Wohnsiedlung Leutschenbach erhielt 69'953 Ja- und nur 23'494 Nein-Stimmen, was einen Ja-Stimmen-Anteil von 74,9 Prozent ergibt. Bekämpft haben das Projekt FDP und SVP. Ihrer Ansicht nach könnten private Investoren ein besseres Bauprojekt zu tieferen Kosten realisieren.

Gebaut wird die Siedlung auf drei städtischen Grundstücken an der Leutschenbachstrasse westlich und östlich des Riedgrabens. Entstehen werden 369 Wohnungen, Dienstleistungs- und Gewerberäume sowie vier Kindergärten mit Betreuungsangeboten. Rund 1200 Personen sollen dort eine neue Heimat finden.

Der Bezug erfolgt 2023

Die Mietzinse werden nach dem Prinzip der Kostenmiete berechnet, ein Drittel der Wohnungen wird subventioniert. Eine 4-Zimmer-Wohnung wird monatlich netto rund 1530 Franken (freitragend) beziehungsweise 1240 Franken (subventioniert) kosten.

Die Wohnsiedlung wird im Minergie-Eco-Standard gebaut und an das Fernwärmenetz angeschlossen. Zudem kann die Abwärme des benachbarten Gebäudes des Schweizer Radios und Fernsehens genutzt werden. Eine Photovoltaik-Anlage liefert Solarstrom. Der Baubeginn ist für 2020 geplant, die Wohnungen können voraussichtlich etappenweise ab Ende 2023 bezogen werden.