Dietikon
Der neue Pausenplatz hat sich von der Asphaltwüste zum Lernort gewandelt

Der neu gestaltete Pausenplatz wurde am Samstag offiziell eingeweiht und beweisst, dass sich kämpfen lohnt.

Cynthia Mira
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or Freude klatschten die Kinder bei der ersten Darbietung zur Einweihung des neuen Pausenplatzes beim Dietiker Zentralschulhaus in die Hände. Passend zum bekannten Lied «If you’re happy and you know it, clap your hands» wurde die Fertigstellung am Samstagmittag mit einer kleinen Feier zelebriert. Dazu gehörten Gesang, Musik und eine Festwirtschaft. Daneben lief ein Volleyballturnier auf dem neuen Sportplatz in der Mitte des Areals, der einst von rissigem Beton gekennzeichnet war.

Bei der Einweihung durfte das Volleyballturnier nicht fehlen.
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Die Kinder freuen sich über den neu gestalteten Platz.
Aber auch die Eltern schätzen es, dass die Kinder nicht mehr auf dem Parkplatz herumtoben müssen.
Zufrieden: Schulvorsteher Reto Siegrist, Landschaftsarchitekt Rolf Bütikofer, Alt Stadträtin Esther Tonini, Projektleiter Peter Zurbuchen und Alt Stadtrat Jean-Pierre Balbiani.
Ende gut, alles gut Einweihung Pausenplatz Zentralschulhaus nach jahrelangem Hin und Her. Anwesend alt und neu Stadträte sowie Stadtpräsident. Diverse Ansprachen- Landschaftsarchitekt Bütikhofer Schaffrath Firma
Auch eine Festwirtschaft durfte bei der Einweihung nicht fehlen.
Besonders das Netz des neuen Spielplatzes hat es den Kindern angetan.
Alt Stadträtin Esther Tonini blickt auf einen langwierigen Prozess zurück.
Die Kinder singen passend zum Fest: "If you're happy and you know it, clap your hands".
Ende gut, alles gut
Schulvorsteher Reto Siegrist durfte das Projekt erst vor wenigen Wochen von Alt Stadtrat Jean-Pierre Balbiani übernehmen.
Essen für die Kleinen und die Grossen.

Bei der Einweihung durfte das Volleyballturnier nicht fehlen.

Cynthia Mira

Die Erleichterung und die Freude über die Fertigstellung kamen bei den verschiedenen Ansprachen deutlich zur Geltung. Alt Stadträtin Esther Tonini, bis vor kurzem Dietiker Hochbauvorsteherin, konnte ein Lied über die Verhandlungen singen und betonte die Langwierigkeit bis zur Entstehung: «Dieser neue Platz zeugt von Konsensfindung und beweist, dass es sich lohnt, an einer Sache dranzubleiben», sagte sie. Die ersten Schritte seien schon vor dreissig Jahren gemacht worden und bereits im Jahr 2007 ging ein Schreiben von der Schulpflege an das Hochbauamt. Aber erst im Spätsommer letzten Jahres konnte mit den Bauarbeiten begonnen werden.

Der Spielplatz ist besonders beliebt

Mit fünf Bereichen und insgesamt 1,3 Millionen Franken sei ein strukturierter Aussenbereich geschaffen worden, lobte der neue Schulvorstand Reto Siegrist, der das abgeschlossene Projekt von seinem Vorgänger Jean-Pierre Balbiani übernommen hat.

Er freue sich, dass er dies habe übernehmen dürfen und könne es kaum erwarten, solche Projekte in seinem neuen Amt anzugehen. Bei der Vorbereitung und seiner Frage, was ein Pausenhof denn überhaupt alles bieten müsse, habe er auch schmunzeln müssen. Siegrist versicherte den Anwesenden, dass mit der Gestaltung alle Funktionen, wie etwa jene «von der Asphaltwüste zum Lernort» erfüllt wurden. Für die Hartnäckigkeit und die Umsetzung dankte er seinem Vorgänger mehrmals.

«Es geht um die Sache und es freut mich hier zu sein», sagte Jean-Pierre Balbiani.

Besonders beliebt bei den Jüngsten scheint der Spielplatz, der über ein grosses, zwischen hellen Holzstämmen gespanntes Netz verfügt. «Wir sind im Limmatfeld zuhause und meine beiden Kinder wollten schon ausserhalb der Schulzeit auf den neuen Pausenhof, um zu spielen und sich auszutoben», erzählte Adrian Schneider, der mit beiden Töchtern die Einweihungsfeier besuchte. Er schätze bei einer Schule eine gute Infrastruktur und dazu gehöre eben auch der Pausenplatz. Umso schöner für seine Tochter Henriette, die in die ersten Klasse geht.

«Während den Bauarbeiten haben wir noch auf dem Parkplatz gespielt und das Beste ist der Spielplatz», sagte auch die 11-jährige Schülerin Sophie Montesinos.

Noch vor einem Jahr stand man vor einer grossen leeren Fläche und das freut jeden Architekten», sagte Projektleiter und Mitglied der Dietiker Hochbauabteilung Peter Zurbuchen. Der Mehrwert sei nun spür- und erlebbar.

Die Gestaltung und Umsetzung erfolgte durch die Firma Bütikofer Schaffrath aus Adliswil und der Landschaftsarchitekt Rolf Bütikofer bedankte sich in seiner Rede für den geschätzten Auftrag. Die verschiedenen Anspruchsgruppen unter einen Hut zu bringen und die Ideen umzusetzen, um die Bedürfnisse zu befriedigen, sei eine Herausforderung gewesen. Mit dem Resultat sei er aber sehr zufrieden.

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