Dietikon

Coiffeur Tim Ungricht ist erleichtert – die Zeit ohne Ball ist endlich vorbei

Tim Ungericht, Coiffeur und Fussballer.

Tim Ungricht hat es nie bereut, Coiffeur zu werden. Seine andere Leidenschaft gehört dem Fussball. Nach einer Verletzung beginnt er nun wieder mit dem Training.

Tim Ungricht bezeichnet sich selbst als wissbegierig, kreativ und weltoffen. Nach seiner Ausbildung bei «Coiffina» im Jelmoli ging er 2012 nach London, um verschiedene Diplome zu machen und Menschen haarmässig zu verschönern. Seit Oktober 2013 arbeitet er bei «Intercoiffure Ungricht», dem Geschäft seines Vaters. Dieser hätte seinem Bruder und ihm in jungen Jahren immer abgeraten, Coiffeur zu werden, weil man viel arbeite, den ganzen Tag stehe und wenig dabei verdiene.

«Wenn ich, nach 10 Jahren Erfahrung zurückblicke, muss ich sagen, dass man wirklich keine ruhige Kugel schiebt und den ganzen Tag steht. Es stimmt allerdings nicht, dass man generell wenig Lohn bekommt. Man muss nur den richtigen Chef haben, der seine Angestellten am Umsatz beteiligt», sagt Ungricht, für den Coiffeur ein Traumberuf ist und das auch immer bleiben wird. Er liebt es, Menschen individuell zu beraten und ihre Wünsche und Vorstellungen zu erfüllen. Für den 25-Jährigen bedeutet es viel, einen Kunden zu verwöhnen und zu verschönern. Zu seinen liebsten Tätigkeiten gehört es, attraktive Farbspiele zu kreieren und Haare, von kurz bis lang, zu schneiden. Er arbeitet auch gerne mit lockigen oder feinen Haaren, obwohl das jedes Mal eine besondere Herausforderung darstellt.

Er ist gerne am Marmoriweiher

«Es gibt einfachere und schwierige Haare. Aber mit den verschiedenen gelernten Techniken komme ich mit jedem Typ Haar zurecht. Mein Beruf ist mein Hobby und meine Leidenschaft zugleich», sagt der 25-Jährige, der seit 2016 in Dietikon wohnt und die guten Einkaufsmöglichkeiten toll findet. Er profitiere vom Angebot der Läden, die sich im Umfeld seiner Wohnung befinden. Daneben mag er die Nähe zu Zürich und Baden sowie zum Mutschellen, wo seine Familie lebt. Am meisten jedoch schätzt er die Nähe zum Erholungsgebiet rund um den Marmoriweiher, das er für Spaziergänge, Joggingrunden oder auch mal für ein Picknick nutzt.

In seiner Freizeit unternimmt Tim Ungricht mit seinen Freunden oder seiner Freundin gerne Ausflüge aller Art, geniesst allerdings auch gemütliche Abende mit Gesellschaftsspielen und einem guten Glas Wein. Liebstes Freizeithobby ist das Fussballspielen, das er geradezu leidenschaftlich betreibt. «Ich bin im Fussballclub Mutschellen. Ich kicke selbst oder gucke mir die Spiele von anderen Teams an. Im letzten Oktober habe ich mir leider bei einem Match das Wadenbein gebrochen und das Syndesmose-Band gerissen, was alles verkomplizierte. Ich wurde operiert und musste sechs Tage lang im Spital bleiben. Anschliessend durfte ich den Fuss sechs Wochen lang nicht belasten», erzählt der dunkelhaarige junge Mann, der sechs Wochen krankgeschrieben war und danach erst wieder zu 50 Prozent ins Berufsleben einsteigen durfte.

Lange Zeit musste er ohne Arbeit und ohne Fussballspielen leben. Sein Arzt riet ihm, mit dem Fussballspielen erst wieder in diesem Frühjahr zu beginnen. Nun ist es April und langsam beginnt er wieder mit dem Training. Zudem kann er nun wieder von Reisen rund um den Globus träumen. Der Coiffeur ist gerne unterwegs und liebt es, neue Länder und Kulturen kennenzulernen. Er war in den vergangenen Jahren unter anderem schon in Skandinavien, Portugal Griechenland und Südafrika. «Alle diese Länder haben mich auf ihre eigene Art begeistert und fasziniert. Ich glaube, Reisen wird meine dritte Leidenschaft.»

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