Zürich

Bezirksratskanzleien und Statthalterämter haben zu viel Arbeit: Neun zusätzliche Stellen

Es seien schon vor geraumer Zeit neun Aushilfsstellen geschaffen worden. (Symbolbild)

Es seien schon vor geraumer Zeit neun Aushilfsstellen geschaffen worden. (Symbolbild)

Die Bezirksratskanzleien und Statthalterämter im Kanton Zürich haben zu viel Arbeit. Seit Jahren können sie ihre Aufgaben nur noch dank befristet beschäftigter Aushilfen bewältigen. Der Regierungsrat hat deshalb beschlossen, diese Aushilfen definitiv anzustellen.

Die Bezirksratskanzleien verfügen bisher über 34 Stellen, die Statthalterämter über rund 68 Stellen. Beide seien aber mit deutlich steigenden Fallzahlen konfrontiert, teilte die Regierung am Donnerstag mit. Deshalb seien schon vor geraumer Zeit neun Aushilfsstellen geschaffen worden.

Der Regierungsrat liess die Belastung dieser Ämter auch von einer externen Beratungsfirma untersuchen. Diese sei nun zum Schluss gekommen, dass die befristeten Stellen dauerhaft benötigt würden.

Diesem Rat folgt die Regierung und schafft somit dauerhaft neun zusätzliche Stellen. Eine zusätzliche, befristete Stelle soll den Behörden helfen, die Zusammenarbeit untereinander zu verbessern.

Bezirksräte sind Beschwerdeinstanzen, wenn es etwa um Fälle des Kindes- und Erwachsenenschutzrecht geht. Sie entscheiden unter anderem über Fremdplatzierungen. Die Statthalterämter bearbeiten Übertretungsstraffälle. (sda)

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