Pandemie

Beleidigungen und Drohungen sind Alltag: Die belastende Arbeit der Zürcher Contact Tracer

Die belastende Arbeit der Zürcher Contact Tracer

Verbreitung des Virus im Keim ersticken: Katja Zerbe arbeitet als Contact Tracerin im Kanton Zürich. Sie berichtet, was für eine schwere und zeitaufwändige dieser Job mit sich bringt.

Zürich bleibt Spitzenreiter bei den täglichen neuen Corona-Ansteckungen im Juli. Das Team der Zürcher Contact Tracer wurde massiv aufgestockt. Ihre Arbeit ist belastend.

Im Kampf gegen das Coronavirus mittels Contact Tracing steht laut BAG eine Frage im Mittelpunkt: Hat die positiv getestete Person schon andere angesteckt? Um dies zu klären, werden die Angehörigen einer erkrankten Person ausfindig gemacht – dafür sind in der Schweiz die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Zürcher Contact Tracing Teams zuständig.

Enge Kontakte einer infitzierten Person werden in die Quarantäne verbarrikadiert – um die Verbreitung im Keim zu ersticken. Es erweist sich als schwieriges Unterfangen, Jemandem mitzuteilen, dass er unter Quarantäne gesetzt wird und bis zu zwei Wochen zu Hause bleiben muss.

Gerade in einem bevölkerungsreichen Kanton wie Zürich sind diese Vorbereitungen besonders wichtig. Es ist entscheidend, möglichst schnell alle Kontakte ausfindig zu machen – um die Epidemie zu verzögern oder gar einzudämmen. 

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