Zürich

Ausbau für 167 Millionen geplant: EWZ will Areal Herdern erweitern und rundum sanieren

So soll das das neugestaltete EWZ-Areal Herdern in Zürich-West 2025 aussehen.

So soll das das neugestaltete EWZ-Areal Herdern in Zürich-West 2025 aussehen.

Auf dem Areal Herdern in Zürich-West soll der Geschäftsbereich Verteilnetz des Zürcher Elektrizitätswerks (EWZ) zusammengefasst werden. Der Stadtrat beantragt dem Gemeinderat dafür einen Objektkredit in der Höhe von 167,4 Millionen Franken.

Das EWZ will seine Arbeitsplätze und Lagerflächen in der Stadt Zürich auf zwei Standorte konzentrieren: auf das Betriebsgebäude in Oerlikon einerseits und den Werkhof Herdern in Zürich-West anderseits. Mit den bestehenden Bauten lasse sich dieses Ziel aber nicht erreichen, schreibt die Stadt gestern in einer Mitteilung.

Das Hauptgebäude in Zürich-West biete für die künftigen Nutzungen zu wenig Raum, und die Lagerhalle sowie die Lagerflächen im Freien erfüllten die Anforderungen an einen effizienten Verkehrs- und Warenfluss nicht mehr. Das rund 45 Jahre alte Gebäude weist überdies zahlreiche Schäden auf und ist sicherheitstechnisch sowie energetisch sanierungsbedürftig.

Künftig 600 statt 350 Arbeitsplätze

Die Stadt plant deshalb die Erweiterung des Hauptgebäudes, den Ersatz der Lagerhalle durch einen Neubau und eine Verbesserung des Aussenbereichs. Auch soll das Betriebsgebäude instand gesetzt werden. Durch einen neuen Verlauf des Mühlewegs und weiteren baulichen Massnahmen ist das Areal zudem künftig für die Öffentlichkeit durchgängig.

Dank einer Aufstockung des Betriebsgebäudes um zwei Geschosse werden in Zürich-West künftig statt 350 Arbeitsplätze 600 zur Verfügung stehen. Wichtigste Energiequelle sei das Grundwasser, das mit einer neuartigen Rezirkulationsanlage genutzt werden soll, schreibt die Stadt. Auf dem Gebäude ist ausserdem eine grossflächige Photovoltaik-Anlage vorgesehen. Über den Objektkredit in der Höhe von 167,4 Millionen Franken wird der Gemeinderat in einer seiner nächsten Sitzungen entscheiden. Das letzte Wort darüber hat das Zürcher Stimmvolk. Wann diese Abstimmung stattfindet, ist aber noch offen. Die Stadt will in zwei Jahren mit den Bauarbeiten beginnen und diese 2025 abschliessen. Den Architekturwettbewerb konnten Meili & Peter Architekten AG gemeinsam mit dem Generalplaner Hämmerle und Partner mit ihrem Projekt Carlo für sich entscheiden.(sda/liz)

Verwandte Themen:

Meistgesehen

Artboard 1