Geroldswil

40 Jahre Jugendtreff Geroldswil – zum Jubiläum gibts einen neuen Töggelikasten

Nächste Woche feiert der Jugendtreff der reformierten Kirche Weiningen sein 40-jähriges Bestehen. Zum Fest eingeladen sind Vetreter aus Politik und Bildung sowie ehemalige Jugendarbeiterinnen und Jugendarbeiter.

Die Feier zum 40-jährigen Bestehen des Jugendtreffs Geroldswil hätte bereits im April stattfinden sollen. Am 1. April 1980 stellte die reformierte Kirchgemeinde Weiningen erstmals einen Jugendarbeiter für die Führung des Jugendtreffs ein. Doch aufgrund der Corona-Pandemie musste das Fest warten. Am kommenden Donnerstag ist es nun endlich so weit. Am 9. Juli wird im Jugendtreff im Zentrum Geroldswil bei einem Apéro auf das Jubiläum angestossen.

«Ich habe nur gute Erinnerungen an den Jugendtreff. Ich verbrachte viel Zeit dort, machte mit Freunden ab, tauschte mich aus, spielte Billard und Tischfussball. Zudem habe ich als Hilfsleiterin auch etwas Geld verdient. Es ist ein lässiges Freizeitangebot und eine bessere Beschäftigung, als einfach draussen auf der Strasse rumzuhängen. Ich würde mich freuen, wenn der Jugendtreff erhalten bleibt und meine Kinder ihn als Jugendliche so wie ich besuchen können.»

Melanie Rosenberger (37), Ehemalige Hilfsleiterin aus Geroldswil

«Ich habe nur gute Erinnerungen an den Jugendtreff. Ich verbrachte viel Zeit dort, machte mit Freunden ab, tauschte mich aus, spielte Billard und Tischfussball. Zudem habe ich als Hilfsleiterin auch etwas Geld verdient. Es ist ein lässiges Freizeitangebot und eine bessere Beschäftigung, als einfach draussen auf der Strasse rumzuhängen. Ich würde mich freuen, wenn der Jugendtreff erhalten bleibt und meine Kinder ihn als Jugendliche so wie ich besuchen können.»

Auf dem Programm stehen Ansprachen des Kirchenpflegepräsidenten Simon Plüer und der Kirchenpflegerin Gabriella Stüssi. Sozialdiakonin und Jugendarbeiterin Sarah Aemisegger wird mithilfe eines Fotorückblicks Impressionen des Jugendtreffs aus den vergangenen 40 Jahren zeigen. Ehemalige Jugendtreffleitende wie Pfarrer Richard Mauersberger werden von ihren Highlights berichten.

«Die Arbeit als Hilfsleiterin macht mir sehr viel Spass. Zwei bis drei Mal im Monat unterstütze ich das Team, bereite Toasts zu und schenke Getränke aus. Das mache ich nun schon seit eineinhalb Jahren. Ich bin gerne im Jugendtreff. Die Arbeit gehört zu meinen Hobbys. Hier ist immer etwas los. Wenn ich hierherkomme , weiss ich, dass ich meine Freunde sehe. Blöd war die Situation während des Corona-Lockdowns, weil ich mich zuhause langweilte und lieber im Treff gewesen wäre.»

Sabrina Meier (14), Hilfsleiterin aus Oetwil

«Die Arbeit als Hilfsleiterin macht mir sehr viel Spass. Zwei bis drei Mal im Monat unterstütze ich das Team, bereite Toasts zu und schenke Getränke aus. Das mache ich nun schon seit eineinhalb Jahren. Ich bin gerne im Jugendtreff. Die Arbeit gehört zu meinen Hobbys. Hier ist immer etwas los. Wenn ich hierherkomme , weiss ich, dass ich meine Freunde sehe. Blöd war die Situation während des Corona-Lockdowns, weil ich mich zuhause langweilte und lieber im Treff gewesen wäre.»

Die reformierte Kirche Weiningen umfasst die Gemeinden Oetwil, Geroldswil, Weiningen und Unterengstringen. Aus diesem Grund werden auch Gemeinderäte aus allen vier Gemeinden mitfeiern. Zum Jubiläum schenkten die vier Gemeinden dem Jugendtreff einen neuen Töggelikasten. Zur Feier eingeladen sind überdies die Schulpflege Weiningen, die Schulleitung der Oberstufenschule Weiningen sowie weitere Angestellte der reformierten Kirchgemeinde und derzeitige Treffleiterinnen und -leiter. Die Jugendlichen des rechten Limmattals feierten das Jubiläum bereits letzten Mittwoch und Freitag mit diversen Wettspielen.

«Der Jugendtreff ist ein toller Freizeitort für Jugendliche. Sie lernen gegenseitigen Respekt und bauen eine Vertrauensbasis zu verschiedenen Altersgruppen auf. Ich kann sie dabei begleiten. Administratives gibt es aber auch zu erledigen. Es gehört nicht zu meinen Lieblingsaufgaben, doch wenn ich im Jugendtreff bin, weiss ich wofür ich es mache. Ich freue mich, dass wir nach der langen Corona-Pause das Schuljahr mit dem Jubiläumsfest schön zu Ende bringen können.»

Sarah Aemisegger (27), Leiterin Jugendtreff aus Dietikon

«Der Jugendtreff ist ein toller Freizeitort für Jugendliche. Sie lernen gegenseitigen Respekt und bauen eine Vertrauensbasis zu verschiedenen Altersgruppen auf. Ich kann sie dabei begleiten. Administratives gibt es aber auch zu erledigen. Es gehört nicht zu meinen Lieblingsaufgaben, doch wenn ich im Jugendtreff bin, weiss ich wofür ich es mache. Ich freue mich, dass wir nach der langen Corona-Pause das Schuljahr mit dem Jubiläumsfest schön zu Ende bringen können.»

Der Jugendtreff hat eine Leistungsvereinbarung mit den vier politischen Gemeinden der Kreisgemeinde, welche ihn zu zwei Dritteln finanziell tragen. Ein Drittel der Kosten wird von der reformierten Kirchgemeinde übernommen. Angestellte der Kirchgemeinde organisieren das Angebot. Mit dem Betrieb des Jugendtreffs wird ein frei zugänglicher Freizeit- und Begegnungsort ohne Konsumzwang für Jugendliche im Alter zwischen 11 und 18 Jahren zur Verfügung gestellt. Der Jugendtreff wird von drei Angestellten plus weiteren jungen Erwachsenen als Leiter und Jugendlichen als Hilfsleiter betreut.

«Bevor ich meine Lehre begonnen habe, bin ich sehr oft im Jugendtreff gewesen. Wir hatten ein paar Orte zum Rumhängen, aber der Jugendtreff war für meine Freunde und mich die Nummer eins. Es wurde uns nie langweilig. Wir konnten zusammensein, spielen und trinken. Es hat einfach sehr viel Spass gemacht. Ich fände es für die kommenden Jugendlichen schön, wenn man die Möbel im Raum etwas umstellen würde, um ein neues Ambiente zu schaffen.»

Edonis Krasniqi (16), Ehemaliger Jugendtreff-Besucher aus Geroldswil

«Bevor ich meine Lehre begonnen habe, bin ich sehr oft im Jugendtreff gewesen. Wir hatten ein paar Orte zum Rumhängen, aber der Jugendtreff war für meine Freunde und mich die Nummer eins. Es wurde uns nie langweilig. Wir konnten zusammensein, spielen und trinken. Es hat einfach sehr viel Spass gemacht. Ich fände es für die kommenden Jugendlichen schön, wenn man die Möbel im Raum etwas umstellen würde, um ein neues Ambiente zu schaffen.»

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