Von den Hilfswerken seien vor allem Gesuche eingereicht worden, die zur Nahrungsmittelsicherheit und zur Berufsbildung beitragen, teilte die Stadt am Mittwoch mit.

Die städtische Fachkommission hat zudem die Unterstützung von Projekten empfohlen, die sich auf die Unterstützung von Teenager-Müttern und die Verwendung von holzsparenden Kochöfen spezialisieren. Der Stadtrat sei den 59 Projekt-Empfehlungen der Kommission gefolgt.

Gleich viele Gesuche wie im Vorjahr

So unterstützt die Stadt Zürich beispielsweise das Projekt von "Brücke - Le Pont" zur Erlangung eines Berufszertifikats in Bolivien mit 40'000 Franken. Das Projekt von "Interteam" am Viktoriasee in Tansania wird mit 20'000 Franken unterstützt: Es ermöglicht Teenager-Müttern, welche die Schule abgebrochen haben, den Schulabschluss nachzuholen.

Insgesamt reichten 29 Hilfswerke aus der ganzen Schweiz 76 Gesuche um Projektbeiträge für die Hilfe an Entwicklungsländer ein. Das sind gleich viele Gesuche wie im Vorjahr.