Leserbeitrag
Zehn Jahre Pro Bözberg

Heutige und ehemalige Vorstandsmitglieder hielten Rück- und Ausblick

Marcel Siegrist
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Unterbözberg Versammlung von Pro Bözberg
Im Rahmen des Treffens im Restaurant Vierlinden in Unterbözberg gab Präsident Otto H. Suhner einen prägnanten Überblick über die Entwicklung des am 3. März 2002 gegründeten Vereins, der heute mehr als 1800 Mitglieder zählt. Pro Bözberg hat sich im Laufe der Jahre mit zahlreichen Aktivitäten energisch gegen das für den Kalk- und Mergelabbau ins Auge gefasste Steinbruchprojekt der zehn Kilometer entfernten Jura-Cementfabrik Wildegg gewehrt. Dank diesem Kampf, den die umliegenden Gemeinden mittragen, sind die vom kantonalen Baudepartement unterstützten Probebohrungen im evaluierten Gebiet zwischen Unterbözberg und Effingen bisher unterblieben. Mit dem nach zehn Jahren möglich gewordenen Eintrag in das von der Staatskanzlei geführte Register der beschwerdefähigen Organisationen kann der Verein nun ab sofort in eigenem Namen und somit direkt gegen alle Beeinträchtigungen auftreten, die seinen Zielen widersprechen. Damit erhält Pro Bözberg zweifellos mehr Gewicht im Hinblick auf den Schutz des im Bundesinventar der Landschaften und Naturdenkmäler von nationaler Bedeutung (BLN) aufgeführten idyllischen Gebietes am Homberg und für allfällige weitere Belange. Im Fokus steht momentan der weitere Einsatz in den Landenteignungs verfahren für die Probebohrungen. Der Verein Pro Bözberg wird sein zehnjähriges Bestehen und die bisher erreichten Erfolge anlässlich der Mitgliederversammlung vom 28. März in der Turnhalle Effingen mit einem speziellen Jubiläumsprogramm feiern. (mw)

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