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Nachhaltigkeit wird im Schweighof gross geschrieben

Fabienne Wey
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(chm)

Der Schweighof in Kriens gewinnt kontinuierlich an Objekten. So hat die Stadt Kriens jüngst wieder zwei weitere Gebäude bewilligt. Die Lignum Holzwirtschaft Zentralschweiz freut es besonders, dass im Schweighof das eine und andere Objekt in Holzbauweise realisiert wurde. Jüngst konnte Geschäftsführerin Melanie Brunner der Bauherrschaft für das Objekt «Schweighof WZ1» das Zertifikat für den Einsatz von Schweizer Holz übergeben.

Das Mehrfamilienhaus WZ1 ist in der Überbauung Schweighof nicht das einzige Holzobjekt. Die Investoren verfolgen gemeinsam eine Vision: Die Überbauung soll das erste 2000-Watt-Areal der Zentralschweiz sein. Dafür prädestiniert sind natürlich Holzbauten, wie das WZ1, für das Bauherrin Verena Theiler das Label Schweizer Holz kürzlich entgegennehmen durfte. Sie selbst lebt auch heute noch auf dem Areal – inmitten von grossen Gebäuden in ihrem alten Bauernhaus aus dem 18. Jahrhundert. Für den Umzug in eine schöne neue Wohnung in Holzbauweise konnte sie sich bis jetzt noch nicht entscheiden.

Ja zu Holz

Mit den 1’674,2 Kubikmeter verbauten Holzes sagt die Bauherrschaft eindeutig Ja zum Bauen mit Holz. Satte 94,3 % davon (1’579,3 m3) stammen gar aus dem Schweizer Wald. Regionale Wertschöpfung also, welche die lokale Wirtschaft direkt unterstützt. Nebst dem emotionalen Wert von einheimischem und Schweizer Holz erwähnte Melanie Brunner in ihrer Ansprache auch die Wichtigkeit von solchen Vorzeigebauten in Schweizer Holz: «Sie sichern damit Arbeitsplätze, helfen mit, dass junge Berufsleute ausgebildet werden können. Sie sorgen dafür, dass aufgrund kurzer Transportwege wenig graue Energie entsteht. Und dank solcher Bauten werden die Schweizer Wälder umweltschonend bewirtschaftet.» Ein weiterer positiver Faktor betrifft das Nachwachsen des Rohstoffes. Holz braucht dazu lediglich Sonnenenergie.

Beeindruckende Werte beim Einsatz von Holz

Immer wieder beeindruckend sind die Werte, die Melanie Brunner den am Projekt Beteiligten mitteilen darf. So wurden beim Mehrfamilienhaus «Schweighof WZ1» gemäss Berechnungen des CO2-Institutes in diesem verwendeten Holz 1’229 Tonnen des Treibhausgases CO2 gebunden und somit für Jahrzehnte der Atmosphäre entzogen. Das entspricht ungefähr der Menge, welche 242 in der Schweiz lebende Personen in einem Jahr produzieren. Auch beachtlich ist, dass diese Menge Holz im Schweizer Holz in sagenhaften zwanzig Minuten wieder nachwächst. Gute Gründe also, um beim Bauen auf den Werkstoff Holz zu setzen.

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