Leserbeitrag
«Wir haben gut gekämpft und Verlierer sind wir sicherlich nicht»

Christina Klausener
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Wettingenbewegt_Feri_Oberstufenschuelerinnen.jpg Yvonne Feri rannte gemeinsam mit 450 Oberstufenschülerinnen und -schülern

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Am 7. Mai fand in Wettingen das Gemeinde-Duell des Projektes «Schweiz.bewegt » statt. Wettingen hat sich mit Rheinfelden gemessen und musste leider eine Niederlage einstecken. Für die Wettinger Gemeinderätin Yvonne Feri war das Projekt aber trotzdem ein Gewinn.

Anfangs Mai wurde in Wettingen das Programm «Schweiz.bewegt» durchgeführt. Über 800 Personen haben am sportlichen Wettkampf gegen die Gemeinde Rheinfelden teilgenommen und sich mit verschiedenen Aktivitäten in Bewegung gehalten. Insgesamt konnten in der Sportwoche vom 1.-9. Mai in Wettingen 156'586 Bewegungsminuten gesammelt werden, Rheinfelden übertrumpfte Wettingen aber leider dennoch mit 278'283 Minuten.

Auch Nationalrätin Yvonne Feri nahm am Bewegungsfest «Wettingen bewegt» teil und rannte gemeinsam mit 460 Oberstufenschülerinnen und -schülern um die Wette. Für sie ist das Projekt trotz Niederlage ein grosser Gewinn für Wettingen: «Ich habe den Anlass sehr genossen. Ich finde es wichtig, dass wir alle – egal ob jung oder alt – genügend Bewegung erhalten. Der Anlass hat dazu viel beigetragen und ich war beeindruckt, wie motiviert die Oberstufenschülerinnen und -schüler am Lauf teilgenommen haben. Ein grosses Bravo dafür!», so die Gemeinderätin von Wettingen. Für sie sei es bereits ein Gewinn, das Wettingen an diesem Projekt teilgenommen habe und so ein Zeichen für die Gesundheitsförderung der Bevölkerung gesetzt habe. «Wir haben gut gekämpft und Verlierer sind wir sicherlich nicht – bei einem Bewegungsfest profitieren alle: Die Teilnehmenden und die Gemeinde» hielt sie fest.

Das Bundesamt für Sport (BASPO) hat 2005 das Projekt «Schweiz.bewegt» ins Leben gerufen. Es handelt sich dabei um das grösste nationale Programm zur Förderung von mehr Bewegung und gesunder Ernährung. Zwei Gemeinden treten dabei in einem spielerischen Wettkampf gegen einander an. Ziel ist es, möglichst viele Bewegungsminuten für die eigene Gemeinde zu sammeln und somit das Duell für sich zu entscheiden.

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