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Weiterbildungskurs für Aargauer Jagdaufseher

Josef Griffel
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Die Referenten des Lehrreichen Tages. 4295.jpg
Das neue GPS System fand grosse Aufmerksamkeit.4299.jpg
Die beiden Herren von der Werksleitung Adrian Streuli und Marcel Bieri. 4286.jpg
Es war ein wichtiges Thema, ein verunfallter Jagdhund. 4297.jpg
Ökologie, und die geltenden Bestimmungen für die Landwirtschaft, war hier das Thema. 4337.jpg
Beatrix Vonlanthen erklärte hier die Vorteile der Ökologie für die Umwelt. 4331.jpg
Dr. Rainer Klöti Präsident des AJV sprach auch einige dankes Worte, die ihm Max Schmid herzlich verdankte. 4363.jpg
Max Schmid, bedankte sich bei der Werksleitung und Referenten für den Lehrreichen Tag. 4282.jpg
Leinenpflicht ja oder nein, ein wichtiges Thema im Jagdrevier.

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Am Samstag 6. Juni 2015 fand bei schönstem Wetter auf dem Areal der Jura-Zementfabriken in Wildegg, der jährliche Weiterbildungskurs für unsere Aargauer Jagdaufseherinnen und Jagdaufseher statt. Organisiert wurde dieser wichtige und lehrreiche Anlass von der Vereinigung Aargauischer Jagdaufseher, kurz VAJ, von ihrem Präsident Max Schmid, und assistiert von seinen Vorstandsmitgliedern und verschiedenen Helfern.

Jagdhornbläser eröffneten um 08.30 Uhr mit dem Stück "Begrüssung" diesen gut besuchten Kurs. Der Präsident begrüsste die rund 200 Jagdaufseherinnen und Jagdaufseher, eine Schar Jagdlehrgänger und Gäste. Zu Besuch waren Dr. Rainer Klöti, Präsident des Aargauischen Jagdschutzvereins, der Ehrenpräsident vom AJV Erhard Huwyler, und der Aargauer Jagdverwalter Dr. Thomas Stucki. Von der Werksleitung der Zementfabriken waren die Herren Marcel Bieri und Adrian Streuli anwesend. Max Schmid bedankte sich bei den Herren für die Gastfreundschaft und betonte, dass wir gerne hier sind, und es ein idealer Ort sei, den Kurs hier durchführen zu dürfen. Die beiden Herren pflegen übrigens guten Kontakt zur Aargauer Jagd und Jägern. Adrian Streuli beteiligt sich jährlich als Treiber bei Bewegungsjagden in einem Aargauer Revier.

Die Kursteilnehmer wurden in fünf Gruppen eingeteilt, die abwechselnd die fünf Posten besuchten.

Posten 1: War das Thema"Hundeleinenpflicht, Anwendung in der Praxis" Der Referent war Thomas Laube, assistiert wurde er von Sami Häusermann. Dieses Thema wird auch in der Öffentlichkeit- besonders bei den Hundehaltern- heiss diskutiert und ist deshalb im Jagdrevier nicht leicht zu Hand haben. Jeder Hundehalter behauptet immer, sein Hund wildert nicht. Wir Jäger und die Jagdaufseher wissen, das stimmt nicht. So ist es oft schwierig, eine geeignete Lösung zu finden. Zu diesem Thema wurden Beispiele demonstriert.

Posten 2: Das Thema war"Vorstellung des neuen Programmes für Mobiltelefone, zur raschen Ermittlung des zuständigen Jagdaufsehers bei Wildunfällen". Der Referent war Martin Wyler. Ein neues interessantes System, das bei einem Wildunfall Klarheit schafft und gut funktioniert.

Posten 3: Das Thema hiess: "Erste Hilfe bei verletzten Jagdhunden" Referent war Hans Döbeli. Er wies darauf hin, dass es sehr wichtig ist, im Ernstfall, je nach Situation, möglichst schnell zum Tierarzt zu gelangen und vorher Erste Hilfe zu leisten, so gut es geht. Jeder Hundeführer sollte die Notruf Nr. vom Tierarzt und Erste Hilfe Material bei sich tragen.

Posten 4: "Schnittzeit für Ökowiesen" Referentin zu diesem für Jäger, Jagdaufseher und Jagdaufseherinnen sehr interessanten und wichtigen Thema war Frau Beatrix Vonlanthen, von der Firma Agrofutura.

Sie erklärte auf leicht verständliche Art an Hand von Bildtafeln, die zurzeit geltenden Ökovorschriften für Landwirte. Ökologisch wertvoll sind, nährstoffarme Wiesen mit einer grossen Vielfalt an Pflanzenarten, die wiederum einer grösseren Artenvielfalt von Tieren wie z.B. Bienen und Schmetterlingen einen Lebensraum bieten. Mit verschiedenen Schnittzeitpunkten wird versucht, Wiesen gezielt auszumagern oder Pflanzen versamen zu lassen um diese Wiesen zu erhalten, und ein möglichst lückenloses Angebot an Blüten und Strukturen für Tiere bereit zu stellen. Dies wird in Zukunft immer wichtiger. Eine schöne Blumenwiese verschönert die Landschaft und bringt grosse Vorteile für die Biodiversität. Naturfreunde geniessen den natürlichen Anblick der Landschaft, und erholen sich dabei. Ökoflächen in Aargauer Revieren dienen auch der Lebensraumverbesserung für Wildtiere. Dies ist ganz im Sinne der Aargauer Jagd und Jäger.

Posten 5: "war der Pausenposten" Er wurde fleissig benutzt. Da diskutierte man über das Gelernte bei einem Kaffee oder kühlem Getränk.

Am Schluss bedankte sich Max Schmid bei den Referenten und der Werksleitung, und überreichte allen ein Präsent. Dann verabschiedete er die Teilnehmer, und damit ging ein lehrreicher Tag zu Ende. (JoGri)

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