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Weinwanderung der Naturfreunde Oberfreiamt

Hans Kaufmann
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Jens Howoldt

Obwohl für Sonntag Regen angesagt war, wanderten die Oberfreiämter-Naturfreunde ausgehend vom Bahnhof Eglisau nordwärts über die Rheinbrücke, die aus Steinen des 1810 abgerissenen Schlosses erbaut wurde. Von dort aus hat man den schönsten Ausblick auf das kleine, schmucke Städtchen und zur anderen Seite zum Eisenbahnviadukt hin aus dem Jahre 1897. Danach wanderte die Gruppe ostwärts dem Rhein entlang, hinauf zur Gemeinde Buchberg, der Schaffhauser-Enklave. Auffallend waren die massiven Bogenbrücken für einen schmalen Fussweg. War da mal eine Strasse geplant oder hatte das Militär in Kriegsjahren grosses Geschütz aufgefahren? Schliesslich liegt Eglisau nördlich des Rheins. Schon bald säumten Weinreben und Herbstblumen den Weg und gerade vor dem Gewitter traf man beim Winzerhaus zur Weindegustation ein. Mehrere Buchberg-Weine wurden probiert. Und wie sich die Weinkenner bildhaft ausdrücken, in ihrer Fachsprache: Blumig, fruchtig, erdig, nussig, herb, gefühlvoll, rund mit einem guten Körper und fruchtig im Abgang.

Inzwischen hatte es aufgehört zu regnen und die Wanderung konnte, wenn auch nach der Weinprobe etwas weniger trittfest, über den Höhenweg fortgesetzt werden. Doch kurz vor Eglisau setzte nochmals heftiger Regen ein, der die Wandergruppe im letzten Moment doch noch tüchtig durchnässte. Es war trotzdem ein wunderbarer Wandersonntag.

Text: Hans Kaufmann

Foto: Jens Howoldt

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