Leserbeitrag
Wein- und Kulturreise ins Veneto

Marcel Siegrist
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Bilder zum Leserbeitrag

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Die diesjährige Wein- und Kulturreise der Volkshochschule Oberes Freiamt (VHS OF) führte nach Verona und ins Veneto. Sowohl dem leiblichen als auch dem geistig-kulturellen Wohle sollte dabei Rechnung getragen werden. Peter Schürmann von der Schüwo Wohlen und Lidwina Weh, Weinakademikerin, hatten diese Reise für die VHS geplant und durchgeführt.

Die Erwartungen an die Reise waren hoch, hatten doch schon die Mehrheit der Teilnehmenden an verschiedenen Weinreisen von Peter Schürmann teilgenommen. Sehr früh am Morgen fuhr die Reisegruppe in einem luxuriösen, klimatisierten Eurobus los, denn bereits am Reisetag gab es Einiges zu besichtigen.

Während vier Tagen wurden Kellereien besucht, Weinberge besichtigt, Museen angeschaut, Weine degustiert und fein gegessen. In den Weingütern Ferrari Spumante, Domini Veneti, Speri, Masi, Villa Matielli, Zeni und Mamete Prevostini wurden wir vom Anbau der Reben über die Traubensorten, die Gewinnung derselben und Kelterung bis hin zur Abfüllung der Weine ausführlich informiert. Manch eindrücklichen, riesigen Weinkeller durften wir besichtigen und viele exzellente Weine degustieren. Dazu gab es jeweils auserlesene Häppchen, beispielsweise feinen Parmigiano oder Salami, oder je nach Tageszeit perfekt auf die Weine abgestimmte mehrgängige Menüs. Erstaunt hat uns dabei, dass wir überall ausschliesslich von sehr jungen, topinformierten, sympathischen und meist sehr gut Deutsch sprechenden Leuten informiert und beraten worden sind. Die Freude am Thema Wein war bei allen deutlich spürbar. Auch bei den Besichtigungen der alten Reismühle Ferron, dem Weinbaumuseum in Bardolino oder der Stadt Verona wurden wir mit viel Herzlichkeit und „Italianità“ begleitet. Im Reisecar wurde uns von unsern Reiseleitern Peter Schürmann und Lidwina Weh viel Wissenswertes vermittelt. Lidwina Weh hat trotz ihres jungen Alters ein riesiges Fachwissen, das sie nicht nur äusserst kompetent, sondern auch sehr charmant und sympathisch zu vermitteln vermag.

Als Krönung stand zum Schluss ein Besuch in der Arena auf dem Programm, in der die Oper Aida aufgeführt wurde. Bei lauen Temperaturen, einmaliger Kulisse mit sternenklarem Himmel und Vollmond war das Spektakel vollkommen.

Fast zu schnell waren die wunderbaren Tage vorbei, schon kämpfte sich der Car die Serpentinen hinauf bis nach Maloja und dann weiter über den Julier nach Hause. Aber die Erinnerungen an viele interessante Führungen, Gespräche und sogar fröhlichen Gesang im Car werden uns sicher noch eine Weile begleiten

Eben, die Erwartungen an die Reise waren hoch. Peter Schürmann, seiner Frau Margrith und seiner Schwiegertochter Lidwina Weh ist es einmal mehr gelungen, diese zu erfüllen, ja sogar noch zu übertreffen.

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